Am Fre, den 25.02.2005 schrieb J�rg Schmidt um 10:48: > Hallo, > Hallo Axel, > > Axel Hoernke schrieb: > > > J�rg, nur ganz kurz: Du m�chtest eine Art Volksabstimmung? > > Sonst definiere mir bitte, wann (mit welcher Zahl prozentualer > > Beteiligung) eine hinreichende Teilnahme stattgefunden hat, also die > > Bedeutung des Wortes Mehrheit, angewandt auf genau dieses Projekt, > > dieses Team. > > Also ich habe mir zum konkreten Verfahren keine Gedanken gemacht, weil > ich es vermeiden wollte Vorschl�ge zu machen die m�glicherweise so > gedeutet w�rden ich wolle ein Verfahren was mich beg�nstigt. Ich habe > mich deshalb einen alten Vorschlag angeschlossen: > http://de.openoffice.org/servlets/ReadMsg?list=dev&msgNo=7447
Werde ich in Ruhe nachlesen. Interessant finde ich, dass die Nachricht vom 30.07.2003 ist und mir als erstes der Satz "Sicher ist ein Verein ungeeignet, um �ber Entscheidungen aus dem Arbeitsalltag zu beraten." ins Auge f�llt. Mag an der Mointoraufl�sung liegen ;-). Die Probleme sind nicht neu. <- Dies bitte nicht kommentieren, da ich es aus dem Kontext gerissen habe! Ich habe nicht alles dazu gelesen. > Ich halte diesen selbst f�r recht gut, aber verbessern kann man immer > etwas. > > Ich hatte auch schon mal dargelegt das es derzeitig > Abstimmungsprozeduren gibt, die ich f�r fraglich halte, deshalb nur kurz > die jetzige Situation an *einem* speziellen Beispiel: > Die Community will einen Co-Lead w�hlen, die Kanditaten sind bekannt und > vorgestellt, es ergeht der Aufruf das die Stimmabgabe Montag beginnt und > Freitag endet und alle die auf der Liste angemeldet sind abstimmen > d�rfen. Somit ist es m�glich das sich jeder im angegebenen Zeitraum > anmeldet und abstimmt. Und jeder kann auch der sein der noch nie einen > Buchstaben beigetragen hat und das auch nicht vorhat, niemand > kontrolliert das derzeitig. Ich halte das f�r nicht richtig und kann mir > nicht denken das die Community es f�r richtig h�lt wenn Au�enstehende > die Co-Lead-wahlen beeinflussen k�nnen. J�rg, Du warst doch selbst betroffen von dem Vorwurf des nicht messbaren Beitrags. Versteh mich bitte richtig. Ich kenne keinen Ma�stab, an dem Du die AKtivit�ten einer "Ameise" messen kannst. Ich sehe mich mal als Ameise: bin ich aktiv, weil ich gerade etwas schreibe? Masse ist nicht Klasse. Bin ich inaktiv, wenn ich auf meiner Arbeitsstelle stilschweigend OOo installiere und "supporte", dieses jedoch ohne "Pressemitteilung" tue? Darf ich dann nicht w�hlen? Wer �berpr�ft meine Wahlberechtigung? Ich fand Erics Idee mit dem Board sehr gut, m�chte ich noch weiter drauf rumdenken. Nein, ich wei� keine L�sung. > > Ich habe (leider nur kurz an-)gelesen, dass es eine schon einmal eine > > Diskussion �ber die Vorgehensweise bei Abstimmungen gab. Vielleicht > > sollten wir diese mal gr�ndlicher analysieren, eventuell k�nnen wir > > daraus lernen. > > genau das meine ich ... ich komme mit dem Lesen derzeit nicht hinterher :-( > > Ich h�tte mich jederzeit beteiligen k�nnen. Habe aber meine Gr�nde > > geschildert, warum ich mich zur Zeit raushalte. Und siehe da, ich kann > > mit dem derzeit stattfindenden Einigungsproze� gut leben. Es ist fast > > ein selbstheilendes System. Warum? Weil WIR f�r dieses Projekt > > einstehen. Drum baruchen WIR eine L�sung. Da kann sich m.E. > > der Einzelne > > ruhig mal etwas zur�cknehmen (wie ich zur Zeit), auf eben diese Kr�fte > > vertrauen und sp�ter mal wieder "Moin" sagen. > > Und glaube mir, w�re es in eine Richtung gelaufen, die ich f�r mich > > nicht tolerieren kann, ich h�tte in Gro�buchstaben meine Meinung > > ge�u�ert. > > Ja, das ist interessant so habe ich es noch nicht gesehen. > Das hei�t dann Du h�ltst Dich im Hintergrund weil die momentane > Diskussionsmehrheit Deiner Meinung ist. Es ist also f�r Dich nur n�tig > einzugreifen wenn Du siehst das sich die Mehrheit �ndert und dann > w�rdest Du das auch tun. > K�nntest Du mir best�tigen das ich richtig liege? Anders herum formuliert: ich bin momentan konform mit der Meinung der Diskussionsteilnehmer. Ich kann Helgas und Herrmanns Argumente und Bef�rchtungen sehr gut verstehen (die auch die meinen sind, ich habe sie direkt nach Essen geschildert), Jacqueline ist gew�hlter CoLead und wirkt ebenfalls im Sinne des Projekts, die Meinungen n�hern sich an, Fazit: es l�uft! Das oben Gesagte hei�t nicht, dass ich mich mit einer T�te Chips vor den Monitor setze und einfach geschehen lasse. Ganz und gar nicht. Doch ich sehe, dass jeder seinen Standpunkt �u�ert. Ich sehe auch, dass ich mit einem st�ndigen Zustimmen und Ablehnen in egal welcher Form lediglich das Postfach aufbl�hen w�rde, wenn ich nicht zu einer anderen Sichtweise beitragen oder sonstigen "Content" leisten k�nnte und w�rde. Ich vetraue auf die Ausgeglichenheit in Systemen. Wir sind ein soziotechnisches System, in dem es zu "Schwingungen" kommt, letzendlich aber eine Balance gefunden wird, die ein Weiterexistieren erm�glicht. Weiterexistieren deshalb, da WIR daran Interesse (aber durchaus andere Motive) haben. Klingt vielleicht esoterisch, jedoch f�llt mir kein anderer bildhafter Vergleich ein. Denk an den Basar, auch da findet eine Einigung in der Mitte (in _beiderseitigem_ Interesse) statt, oder sehr komplexe Angebots-/Nachfragemodelle. Es findet eine Angleichung statt. Dort nennt man sie sogar "Selbstheilungskr�fte" Ich sehe also zur Zeit einen Austausch, der dem Projekt dienlich ist - nur das ist wichtig und also auch meine "zu vertretende Meinung". Ja, ich w�rde eingreifen, wenn ich sehe, dass die Kiste gegen den Baum l�uft - tut sie aber nicht. Ob die Mehrheit meiner Meinung ist? Ich bin kein Egozentriker, mein Interesse ist die Existenz des Projektes. Ich bin Ameise (d.h. NICHT dass ich Minderwertigkeitskomplexe h�tte, nee! Die Ameise ist eines der am besten organiserten Tiere, staatenbildend. Und guck mal, was die so zu Werke bringen!) > > Erkl�re mir bitte einfach (kurz) die von Dir vorgestellte > > Vorgehensweise. > > Ja, ich will ein demokratisches Abstimmungsverfahren nach allgemein > anerkannten Grunds�tzen. Ich will das deshalb weil ich immer erleben mu� > das die Abstimmungen auf den Listen unverbindlich sind und das ist > schlecht. Ich will insbesondere das sich *alle* an der Abstimmung > beteiligen k�nnen. Jedes demokratische Wahlverfahren geht aber doch von mathematisch bestimmbaren Mehrheiten aus, da muss doch aber die Anzahl der W�hler bekannt sein. Wer ist alle? Da sind wir wieder bei der Volksbefagung (und auch da w�rden Menschen behaupten, keine Meinung zu haben) > Allerdings ist das was Du zu Deinem eigen Vorgehen sagst so interessant > und neu f�r mich das ich es erst �berdenken mu�. > Gru� > J�rg Gru� Axel --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
