Jörg Schmidt schrieb:

Hallo Bernhard,

Bernhard Dippold schrieb:



Für mich ist das de-Projekt eine
Koordinationsstelle für Aktivitäten, die OOo im
deutschsprachigen Raum
voranbringen sollen. Da ich Absprachen bei der Arbeit auf ein
gemeinsames Ziel befürworte und Doppelarbeit möglichst
vermeiden möchte,
finde ich eine zentrale Koordination für sinnvoll und versuche, auch
andere mit ins Boot zu bekommen.



(Das Du das Projekt als "Koordinationsstelle" siehst ist orginell.)
Bloß eine Koordinationsstelle ansich schaffen zu wollen gefällt mir -
gibst dazu schon was oder sind das Überlegungen?


Gut, die Koordination ist nur ein Punkt - doch jeder, der sich für eine Aufgabe interessiert, sucht zunächst nach Vorarbeiten, Mitstreitern und weiteren Informationen zu diesem Thema. Dies zur Verfügung zu stellen ist Koordination (zugegebenermaßen wäre da noch einiges zu tun ...an IZ wird doch schon gearbeitet?), auch die Listen-Kommunikation zur Programmentwicklung und -verbreitung ist letztendlich Koordination und Zusammenführen von Wissen und Fähigkeiten der Einzelnen.



Probleme habe ich mit
Menschen, die
für OOo "tätig sind", sich dabei aber gegen andere wenden, die sich
ebenfalls für OOo engagieren.



Das meinst Du doch so nicht ernst?


Doch, nur ist es sowohl verkürzt aus auch persönliche Utopie. Die Community beinhaltet das Miteinander für die gemeinsame Sache. Ohne diese Utopie würde das Ganze nicht funktionieren.
Ich bin für die Verbreitung von OOo durch die Einbindung immer weiterer Features, wodurch neue auf OOo basierende Produkte entstehen. Wenn sich zwei Distributionen gegenseitig mit Marketing-Mitteln bekämpfen, ohne sich wirklich voneinander unterscheiden, dann besteht in meinen Augen die Gefahr, dass OOo insgesamt geschädigt werden könnte. Ich habe nichts dagegen, wenn man sich von der Konkurrenz absetzt, Vorteile des eigenen und Nachteile des anderen Produkts benennt. Doch die Arbeit sollte sich zumindest nicht hauptsächlich gegen das Konkurrenzprodukt wenden, sinnvoller ist (ausschließlich meine Meinung) auch im Sinne von OOo die Verbesserung des eigenen Produkts.


Jeder der eine Firma hat die Migration auf OOo durchführt nützt OOo
ansich, gleichzeitig steht derjenige aber in Konkurrenz zu anderen
Firmen die Ähnliches tun.


Das ist Nutzung von OOo, nicht Tätigkeit für OOo.

Dies bezieht sich auch auf
Konkurrenz aus
dem eigenen Stall: Wer aggressives Marketing gegen andere
OOo-Produkte
und -Derivate macht,



Ja bloß wer macht das? Ja, klar ich weiß, nur wo ist ein "Ausweg"?
-OOo muß bekannt gemacht werden
-das Mittel dazu ist Marketing (und Marketing ist nicht Werbung allein)
-heutzutage muß Marketing offensiv sein um wahrgenommen zu werden, es
kann sein (oder ist so) das das als aggressiv wahrgenommen wird, ich
will also garnicht behaupten das Adjektiv sei grundsätzlich falsch


Ich auch nicht, doch die Zielsetzung (nach außen, nicht nach innen) sollte klar sein.

Bloß wie machst Du strenggenommen Marketing, das sich gegen niemanden
richtet?
Ich kann doch nur immer für ein bestimmtes Produkt Marketing machen.
Also ist doch die absolute Minimalvariante für den Download der
Installationspakete zu werben, jedoch schon damit stehe ich dann in
"Konkurrenz z.B. zur Prooo-Box. Wie soll das also anders gehen?
Praktisch sinnvoll (weil sinnvoll für den Durchschnittsnutzer) ist es
für eine bestimmte Distribution zu werben, bloß wenn ich sage 'OOo ist
toll und wenn Du es bequem installieren willst kaufe für 5? die A-CD',
dann sage ich doch zwangsläufig kaufe nicht die B-CD. Es ist doch
überhaupt nicht praktikabel den Markt permanent zu beobachten, alle
Distributionen auf eine Liste zu schreiben und als Werbespruch "Kaufe
irgendeine dieser Distributionen"


Mich würde nur der Werbespruch stören: "Kaufe die A-CD, weil die B-CD doof ist" (überspitzt, aber ich glaube, Du verstehst, was ich meine)
Mit "Kaufe die A-CD, weil sie ..... mehr kann als die B-CD" könnte ich leben.


Ich will keinen Streit, nur mir ist das nicht einleuchtend.


Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich bin kein Marketing-Experte, der fertige Lösungen für all' diese Probleme besitzt. Es ist meine persönliche Utopie - wie weit sich das in der Realität einbringen lässt, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß
Jörg



Herzlichen Gruß zurück

Bernhard

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