Hallo Mathias, Christian, Florian, 
Am Wed, 10 Aug 2005 11:54:27 +0200, schrieb Mathias Bauer:
> Christian Lohmaier wrote:
> 
>>  Ein offenes Dateiformat zu implementieren ist sicherlich einfacher als
>>  ein closed-source-Binärformat, aber trotzdem schüttelt man sich sowas
>>  nicht aus dem Ärmel.
>>  
>>  Ich kenne zwar den Artikel nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher daß
>>  die angesprochenen Probleme überhaupt nix mit dem Dateiformat zu tun
>>  haben, sondern vielmehr mit unvollständiger Implementierung oder Bugs in
>>  der Implementierung.
> 
> Exakt. Bisher kann man nur sagen, dass die Implementierung in KOffice
> einfach noch nicht ausreichend ist.
> 
> Der Hauptgrund für das OD Format ist doch, dass durch die Offenheit und
> die Standardisierung des Formats jeder, der es benutzt, die Kontrolle
> über seine Daten hat. Viele Firmen, die an dem Format mitgewirkt haben,
> stammen ja nicht einmal aus der Software-Welt!
> 
> Ob und wieviele andere Applikationen (ausser OOo) das Format
> implementieren und wie gut sie das tun ist für diese Firmen erst einmal
> zweitrangig, aber durch die strikte Definition des Formats und seine
> Zweckmäßigkeit läßt es sich gut und verläßlich(!) in deren Prozesse
> einbinden und stellt für sie Zukunftssicherheit und vor allem
> Kalkulierbarkeit her.

Ihr habt beide Recht mit Euren Argumenten und die lassen sich im 
Geschäftsleben und bei Firmen sicherlich anbringen 

aber!!!!:
 
> Das sieht für Endanwender möglicherweise anders aus, die werden
> vielleicht von dem c't-Bericht enttäuscht sein. Aber das liegt wie schon
> gesagt IMHO eher am KOffice als am Format.

Das kommt beim Endanwender an. Der etwas besser Informierte 
fortgeschrittene Computerbenutzer liest es in der c't und gibt es 
so weiter und irgendwann steht es dann auch in PC Welt und 
Commputerbil. 

OpenDocument schön und gut aber ebenso "unkompatibel" wie MS Word. 
Damit würden wir unsere "Versprechen" ad absurdum führen. Wir 
müssen also aufpassen, was wir dem Endanwender vermitteln und ob es 
nicht schon zu spät ist. Der hat nämlich, korrigiert mich wenn es 
falsch ist, das Bild vor Augen, daß OpenDocument ihm so was wie 
"garantiert", das sein Dokument in KOffice so aussieht wie in 
OpenOffice.org. Wir sollten also hier den Endanwender gezielt auf 
seinem Niveau informieren, daß dies, im Augenblick, nicht der Fall 
sein wird und ihm die anderen Kriterien, warum OpenDocument, 
vermmitteln. 

Mit freundlichen Grüßen
Eric Hoch

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