Hallo *, On Sat, Sep 03, 2005 at 11:18:45AM +0200, Gudrun Hoffmann wrote: > Am 3 Sep 2005 um 10:25 hat Andre Schnabel geschrieben: > [...] > > Na ja .. der Spielraum zwischen "Ausnutzung" und "Verpflichtung zur > > Veröffentlichung" ist von Lizenz zu Lizenz verschieden. Die SISSL > > war aber häufig in der Kritik, da sie die Möglichkeit birgt, OOo > > "kommerziell auszunutzen". > > Da war wohl das persönliche Interesse von Sun im Spiel ...
Klar, aber nicht weil Sun der Böse ist. > Jetzt verstehe ich auch, warum diese Lizenz kaum genutzt wurde. Erklär doch mal. > Ich > käme mir auch verar... vor, wenn jemand meine harte Arbeit für die > Community hernimmt, aus einem "Punkt ein Komma" macht und dann > unter eigenem Namen verkauft, anstatt es frei verfügbar zu machen. Warum sollte sich irgendwer der Dich "verarschen" will darum scheren und die Lizenz Dir zuliebe nicht verwenden? > Sie verpflichtete nur dazu, die > > Spezifikationen des Dateiformates und der Programierschnittstellen > > einzuhalten. Eigene Änderungen am Quellcode mussten nicht > > veröffentlich werden. Die LGPL verpflichtet nun dazu, Änderungen am > > Quellcode von OOo wieder freizugeben (sofern denn das erweiterte > > Programm veröffentlicht wird). Damit hoffen wir, mehr Leute zu > > gewinnen, die Code beitragen. > > Sehr vernünftig - Sun hat bestimmt interessante Änderungen :-) Schau doch mal von wem der meiste Code einfließt. Das andere sind keine Ändernungen, sonder Erweiterungen, seperate Komponenten die nicht auf dem OOo-Sourcen basieren. > > Die LGPL schliesst aber übrigens "kommerzielle Ableger" nicht > > vollkommen aus. Deshalb gab es in der PM auch den Hinweis auf die > > GPL. Die LGPL erlaubt es z.B. OOo so zu nehmen "wie es ist" und > > weitere (nicht open source) Bestandteile hinzuzufügen und das > > zusammen als ein Paket zu verbreiten (so wie es z.B. Sun mit > > StarOffice macht). Nur OOo ist dann Open Source, die anderen > > Bestandteile nicht. Die GPL würde so etwas nur bedingt erlauben .. > > in der Regel müssen dann alle Bestandteile eines solchen Paketes als > > Open Source software (unter GPL) verbreitet werden. > > In dem CC-Anouncement hatte ich es so verstanden, dass die LGPL > _genauso_ wie die GPL "kommerzielle Ableger" gestattet. Habe ich da > was falsch verstanden? Ja. Vermutlich. Der begriff "kommerzieller Ableger" ist aber auch recht ungünstig. Die GPL erlaubt natürlich auch kommerzielle Ableger. Man kann Software die unter der GPL steht genauso verkaufen und damit Geld machen wie mit Software die unter der LGPL steht. Der Unterschied fängt dann an wenn es um die Sourcen geht. Will man GPL Software erweitern oder modifizieren, müssen die entsprechenden Komponenten auch unter der GPL stehen und die Sourcen veröffentlicht werden. Bei der LGPL kannst du externe Komponenten mit einbauen ohne daß diese automatisch auch LGPL-lizensiert werden müssen. ciao Christian -- NP: Metallica - Nothing Else Matters --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
