Jörg Schmidt schrieb:

sage ich mal (überraschend vielleicht) nein. Durch Darstellung der
Projektarbeit kann auch zunächst bei Entscheidern das Vertrauen gestärkt
werden OOo einzusetzen. Diess Vertrauen aber gewinnen wir primär nicht
durch einfache Installation sondern durch Verdeutlichung dessen was wir
sind, was OpenSource ist.


Ich denke, beide Aspekte sind wichtig: Vertrauen in den Prozess und Vertrauen in die Ergebnisse.

Die beste Community wird ignoriert, wenn sie "Schrott" produziert. Daher interessiert sich ein Entscheider, der überlegt OOo in einem Unternehmen einzusetzen, erst mal für das Produkt - und dabei ist z.B. eine einfache Installation ein nicht unwesentlicher Aspekt, gerade bei "KMU"s.

Genauso wichtig ist aber auch die "Zukunftssicherheit" einer Software, Supportmöglichkeiten (von der Mailingliste und einem user-channel bis zur professionellen Schulung und Betreuung durch fachkundige EDV-Unternehmen) usw., also Aspekte die das vertrauen in die Community im weiteren Sinne betreffen.

Eine gewisse Verbreitung einer Software ist auch ein Aspekt, den ein Entscheider ins Kalkül ziehen wird, sodass auch der Student, der OOo nutzt, keineswegs unwichtig ist.

Auch hier spielen produktbezogene Aspekte eine Rolle (OASIS).

Natürlich ist nicht zu verkennen, dass die Zukunftssicherheit von freier Software (Frei im Sinne von Freiheit!) noch nicht zum allgemeinen Erkenntnisstand gehört, hier also noch viel kommunikative Arbeit zu leisten ist.

Ich denke also, dass es falsch wäre, Produkt gegen Projekt auszuspielen oder einem der beiden Aspekte einen Vorrang beim Marketing einzuräumen.

Michael Stehmann

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