Hallo Friedhelm,
Friedhelm Abels schrieb:
Hallo Jaqueline, hallo zusammen,
ich schenke mir noch schnell ein -c-
Jacqueline Rahemipour schrieb am, Samstag, den 11. Februar 2006 um 21.21
Uhr:
Hallo Friedhelm, *,
ich klinke mich mal - wenn auch spät - hier ein.
Das sich eien Projektleitung nicht 24 Stunden präsent halten kann ist
mir schon klar. Trotzdem schön, dass sich jemand aus der Führungsetage
mal wieder einbringt.
Nun ja, deswegen hab ich aber auch nicht mehr und nicht weniger zu sagen
als alle anderen hier und das ist auch gut so :-)
Friedhelm Abels schrieb:
[...]
Microsoft Office ist immernoch Marktführer....
Wenn wir das akzeptieren würden, bräuchten wir kein OOo!
Das ist mE eine falsche Schlussfolgerung.
Findest Du?!
Ja, sonst hätte ich das nicht geschrieben
Nicht ohne Grund stehen ein
Großteil der Neuerungen der 2.0 unter dem Zeichen "Kompatibilität" und
ich sehe es tagtäglich, womit die OOo-Nutzer die größten Probleme
haben.
Kompatibilität ist gut und sinnvoll, aber warum können wir nicht daneben
auch wegweisend tätig werden?
Wegweisend wäre in diesem Fall für mich, wenn wir beides unter einen Hut
bekommen würden. Veränderungen machen nur Sinn, wenn sie nicht
gleichzeitig für viele Anwender Nachteile mit sich bringen. Mit
Bitstream wäre das aber mE der Fall.
Microsoft hat in der Vergangenheit mehr als einmal mit seiner
Marktführerschaft Standards verändert, Konkurrenten aus dem Markt
gedrängt und ähnliche Dinge mehr. Auch in Bezug auf des
OpenDocument-Format soll's wohl in die Richtung gehen (siehe u.a. meinen
Link von gestern).
Und wir schauen zu wie das Kaninchen vor der Schlange?
<unsachlicher Einwurf>
Toll, das nenn' ich mal 'ne Vision!
</unsachlicher Einwurf!>
Ehrlich gesagt, für mich stehen politische Ansätze trotzdem immer einer
Anwenderfreundlichkeit hinten an. Einen "normalen" Anwender interessiert
das nicht Bohne, wie frei oder nicht frei eine Schrift ist oder so. Er
will sich mit solchen Themen nicht befassen (und für ihn ist das in der
Regel kein Argument), eine Software soll einfach funktionieren, ohne
großen Aufwand.
Ich vergleiche das in etwa mit der bisherigen Rechtschreibprüfung.
Natürlich musste ein OOo-Anwender auf deutsche Wörterbücher nicht
verzichten, er muss sie sich eben separat herunterladen. Es geht dabei
nicht um den kleinen Mehraufwand, sondern vor allen Dingen darum, dass
sich viele einfach nicht so in der Thematik auskennen und deshalb
vermuteten, dass OOo keine Rechtschreibprüfung hat.
Es ist sicher nicht das Programm an sich, fehlende Funktionalitäten
oder
schlechte Bedienbarkeit, keineswegs. Die Problematik, die ich am
häufigsten sehe, hat eigentlich immer mit dem Austausch von Daten mit
MSO-Nutzern zu tun.
Und das wird aufgewogen indem wir uns von Win nach *nix selber ein
Problem machen???
Irgendwie verstehe ich das Problem immernoch nicht so ganz. Ich arbeite
selbst in "zwei Welten" (Debian und Win XP) und hatte bisher mit der
Standard-Schriftart kein Problem.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass es mich sehr genervt
hat, dass in meiner Firma eine Nicht-Standard-Schrift verwendet wurde
(Avantgarde) und ich ständig Probleme hatte, wenn ich die Dokumente
woanders aufmachen musste oder jemanden zuschicken wollte. Mal hatte ich
ein Eurozeichen, dann mal wieder nicht (auf meinen eigenen Systemen),
das Layout war immer verschoben, pdf-Export war auch ein Graus, etc.
Bis man den Leuten klar gemacht hat, dass MSO das OpenDocument-Format
nicht lesen kann und was alternativ zu tun ist, das dauert schon. Mit
einer Standard-Schriftart, die ein MSO-Nutzer üblicherweise nicht hat,
wären zig Probleme vorprogrammiert.
Daher mein Vorschlag Fonts einbetten zu *können*.
Spricht auch nichts dagegen. Nur geht das halt im Moment nicht (und ich
hab keine Ahnung, wie aufwändig es wäre, so ein Feature zu
implementieren). Und mit den jetzigen Gegebenheiten wäre es mE ein
Rückschritt, wenn wir nicht darauf achten würden, dass in OOo erstellte
Dokumente auch auf anderen Rechnern ohne OOo richtig dargestellt werden.
MSO-Nutzer macht ein in OOo erstelltes doc-Dokument auf und sieht ein
vermurkstes Dokument, weil er die Schrift nicht hat. Glaub mir, die
Begründung liegt dann auf der Hand: "...weil OOo nichts taugt".
Siehe oben, das Problem existiert so ähnlich eben auch zwischen
unterschiedlichen Plattformen.
S. o. Das kann ich nicht beurteilen. Ich selbst habe damit derzeit keine
Probleme.
(...)
Infos:
http://scripts.sil.org/cms/scripts/page.php?site_id=nrsi&id=gentium
Download für Win, Linux und MAC:
http://scripts.sil.org/cms/scripts/page.php?site_id=nrsi&item_id=Gentium_download
Kurze Beschreibung bei Scribus:
http://www.scribus.org.uk/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=109
Danke für die Links.
Aber nochmal: Welche Alternativen haben wir wirklich? ME sollte die
Standardschrift von OOo eine sein, die so oder in sehr ähnlicher Form
ohne großen Aufwand auf anderen gängigen Systemen ohne installiertes OOo
verfügbar ist (d.h. eine, die nicht nachinstalliert werden muss). Zudem
muss sie natürlich den eigenen Ansprüchen gerecht werden, also in Bezug
auf die Anzahl der verfügbaren Zeichen, etc. (wir dürfen halt auch nicht
vergessen, dass OOo nicht nur in deutsch verfügbar ist).
Gruß,
Jacqueline
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