Hallo *, Friedhelm Abels schrieb: > Ja, wäre es. Diese Diskussion hier kannst Du getrost als > Meinungsbildungsprozess dazu verstehen und obendrein als Werbung für > einen solchen Issue, den ich dann erstellen werde.
Na, dann traue ich mich mal ;-) OK, das Ganze ist nicht so mein bevorzugter Themenbereich, aber: Meiner Meinung ging es darum eine (möglichst einheitliche) Vorlage für Dokumente innerhalb des Projekts zu haben. Dann sollte man sich auf diese Vorlage (+Font) einigen ... und gut. Welcher Font nun in OOo (das Programm selbst) Standard sein soll ist zugegeben ein Thema, nur es hat die ganze Diskussion (IMHO) weit vom Ausgangspunkt entfernt. Ich möchte auch garnichts dazu sagen welchen Font ich als Standardfont sehen möchte, jedoch: *Das OpenDocument-Format ist gerade in trockenen Tüchern - sollte es nun nicht darum gehen dem Format Zeit zu geben sich 'auszubreiten' statt jetzt schon wieder Änderungen zu wollen? (Ich kann das technisch nicht beurteilen, aber ist es nicht einen Gedanken wert zu überlegen warum das PDF-Format so (erfolgreich) ist wie es ist? Vielleicht gibt es doch Randbedingungen die es sinnvoll erscheinen lassen möglichst hohe Layouttreue mit eingeschränkter Bearbeitbarkeit zu erkaufen und vielleicht ist die in theoretischer Hinsicht wünschenswerte Vereinigung von maximaler Layouttreue mit maximaler Bearbeitbarkeit in praktischer Hinsicht garnicht so sinnvoll realisierbar.) *Ein vernünftiger Standardfont in OOo ist überhaupt nicht verkehrt, nur ist es nicht vielleicht ein bißchen falsch diesen Font zu wollen _weil_ eine gewisse Affinität besteht zu glauben die Nutzer von OOo seien nicht selbst in der Lage sich Gedanken zu machen? (MS handhabt es im Wesentlichen so den User von allen Entscheidungen fernzuhalten, was prima läuft solange der mit Standardeinstellungen zufrieden ist. Was aber (mangels der Notwendigkeit sich damit zu beschäftigen) zu einer Hilflosigkeit führt wenn man doch mal etwas jenseits des Default's selber machen möchte. Ist es nicht richtiger dem User zu vermitteln wie er mit dem 'Werkzeug' umgeht, wie er es schafft das Programm jenseits der 'breiten Haupstraße' flexibel zu nutzen. Ich sehe es heute schon mit Sorge das ein flexibles Programm deshalb unflexibel gehandhabt wird weil beispielsweise der Normaluser häufig nicht so einfache Dinge kann wie eine Symbolleiste zu konfigurieren. Woher soll aber Flexibilität seitens des Users erwachsen wenn ihm durch immer mehr Defaults vermittelt wird 'alles ist gut wie es ist und individuelles Arbeiten wird nur zu Problemen führen'.) Nur ein paar Gedanken zum Thema ... Gruß Jörg --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
