Hallo Jörg, *

Jörg Schmidt schrieb:
[...] Andre Schnabel schrieb:
praktisch nicht anwendbar. Ich drücke einfach zweimal reply,
verwende verschiedene Absender und lache mir in's Fäustchen, weil
die ganze Wahl für die Katz ist.

verstehe ich nicht. Jeder hat eine bekannte Mailadresse mit der er in
 der Liste eingeschrieben ist.

Jedes Projektmitglied hat eine eindeutige OOo-Adresse. Wie oft und mit welchen Mail-Adressen es auf der Liste eingeschrieben ist, kann niemand überprüfen. (Und ob sich jemand speziell für eine Wahl die Liste noch einmal abonniert, kann auch nur sehr umständlich erfahren werden).

Aber das ganze Brimborium über die öffentliche Nachprüfbarkeit ist mir nicht klar.

Werden auch im richtigen Leben die Wählerlisten veröffentlicht, damit jeder sehen kann, ob sein Nachbar auch brav gewählt hat?

Das ist mE für jemanden, der nicht möchte, dass die Öffentlichkeit weiß, *wen* er/sie gewählt hat, genauso wenig akzeptabel wie eine offene Wahl (wie die direkt auf der Liste).

Damit beißt sich die Katze in den Schwanz:

Entweder wir haben eine geheime Wahl, von der nur die Anzahl der Stimmen und das Ergebnis veröffentlicht wird (meinetwegen auch die Liste der Kennziffern zur Eigenkontrolle - mir würde hier eine automatische Antwort auf die Mail "Ihre Stimme wurde gezählt" genauso reichen), oder wir können es gleich offen auf der Liste machen.

Eine echte Anfechtung der Wahl bedeutet in meinen Augen, dass es den Wahlverantwortlichen nicht gelingt, die Situation innerhalb des Projektes zu klären.

Das kann eigentlich nur daran liegen, dass den CoLeads nicht getraut wird und es unterlassen wurde, unabhängige Wahlverantwortliche zu benennen, die dieses Vertrauen genießen. Somit liegt der Fehler schon im Vorfeld der Wahl.

Wenn diese Situation eintritt, ist meines Erachtens die "einfachste" Lösung, sich an das CC zu wenden und seine Bedenken zu äußern.

Falls es sein muss, können wir ja für diesen *extrem unwahrscheinlichen* Fall noch eine Klausel in die Richtlinien aufnehmen, dass die Wahlmails dem CC zur Prüfung vorgelegt werden können, wenn alle Stricke reißen.

Im Vornherein noch weitere Verantwortliche festzulegen oder auf der Liste zwischen Wählern und Nicht-Wählern zu differenzieren, sollte meiner Meinung nach unterbleiben.

Herzlichen Gruß

Bernhard

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