Hallo *,

wobei sich dann natürlich über die Qualität
streiten lässt, aber in zehn Tagen sollte das auf jeden Fall problemlos machbar sein.

Immer eine gute Vorbereitung und entsprechende Erfahrung voraus gesetzt. Die eigentliche Übersetzungsarbeit war sicher nicht das Problem. Wir mussten erstmal lernen, mit dem Tool umzugehen und verstehen, wie man mit diesen Tags etc. umgeht. Das hat jede Menge Zeit gekostet. Am schwierigsten war es wohl, den jeweiligen Kontext der Textstellen zu erkennen.

hier mal meine 5 Cent:

Ehrlich gesagt, verstehe ich Beschwerden über die Qualität hier nicht so recht.

Wenn hier schon solcher Wert auf das Tüpfelchen auf dem 'i' gelegt wird, frage ich mich doch, wo diese Kontrolle eigentlich war, als die 2.0.0 veröffentlicht wurde?

Da wird nun Zeit darauf verschwendet, ob es nun "auf eine Stelle klicken" oder "an eine Stelle klicken" heißt - das spielt nun wirklich keine Rolle.

Und das Ausdrücke wie "Mit Unterpunkten runter" nicht schön klingen, wußte ich vorher auch schon, aber in der bisherigen Hilfe war das offenbar so gewollt. Da soll man dann als Übersetzer plötzlich anders handeln?

Wichtig ist vor allem, daß der Inhalt stimmt, keine Menüs, Icons und Bezeichnungen erwähnt werden, die es gar nicht gibt, und daß die beschriebenen Verfahren mit der realen Applikation übereinstimmen. Vor allem auch, daß bei Änderungen des UI die Dokumentation nachgezogen wird und das eine Diskrepanz nicht erst den Usern nach der Release-Freigabe auffällt.

Gerade bzgl. der letzten Punkte bin ich mir nicht sicher, ob hier aktuell die Ressourcen richtig verteilt sind.

Hier noch einige konkrete Punkte:

Es sollte Tools geben, die es einem Übersetzer ermöglichen, die Ergebnisse seiner Arbeit konkret zu betrachten. Mit anderen Worten, bereitzustellen ist eine möglichst kompakte Toolchain, die es ermöglicht, auf dem heimischen PC schnell eine komplette neue Hilfe-Version inkl. Indexerstellung zu produzieren und in ein installiertes OpenOffice.org einzubetten, damit man seine Ergebnisse ansehen kann; ein standalone Viewer wäre natürlich auch nicht schlecht.

Nach Möglichkeit sollte so etwas auch mit einem Cross-Reference Mechanismus kombiniert sein, d.h. es sollten alle Nutzungsstellen einer Änderung aufgelistet werden, mit der Möglichkeit, sich diese anzusehen.

Das ständige Rätselraten, wo eine bestimmte Stelle evtl. verwendet werden könnte und die manuelle Suche mit Editor in einer Sammlung von Dateien ist extrem zeitraubend und ich bin mir auch persönlich nicht sicher, ob ich Lust habe, so etwas in der Form nochmals mitzumachen. Die freie Übersetzung von richtigen umfassenden Textabschnitten in einem der großen User's Guide Dokumente ist da doch deutlich motivierender.

Gruß,

Guido
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