Hallo alle

Ich hoffe, dass einige Entwickler/Verantwortliche von SUN mitlesen.

Als zufriedener 'OpenOffice.org-Anwender' habe ich mir Lizenzen 
von SO8 zugelegt.
Ich möchte auf diesem Wege SUN danken und meinen Beitrag zur
Weiterentwicklung leisten.

Wegen Issue 95967 hatte ich vorerst mit 'SO8 Update5' gearbeitet
(entspricht OOo 2.1). Nachdem obiger Issue in OOo 2.2.1 gefixt wurde,
habe ich gestern das 'Update7' heruntergeladen und installiert.

Bei zwei Rechnern mit Win XP traten folgende Probleme auf, die sich
reproduzieren lassen.
Nach dem Update hängte sich 'soffice.bin' beim Öffnen eines 
Abfrageformulars meiner Geschäftsdatenbank auf (Prozessauslastung
> 90%).
Ein Abbruch mit dem 'Task Manager' wurde nötig. Nach erneutem Öffnen
der Datenbank wurde die Dokumentenwiederherstellung erfolgreich
durchgeführt. Ein wiederholtes Ausführen der Abfrage führte zum
selben Ergebnis.

In der Systemsteuerung unter 'Software' stellte ich fest, dass
'so8-pp5' mit 328MB und 'so8-pp7' mit 490MB hinterlegt waren.

Nun gut, bei StarOffice wird im Gegesatz zu OpenOffice.org die
alte Version nicht deinstalliert.

Meine Überlegung war jetzt, durch Deinstallation von 'Update7' müsste
sich der Grundzustand wieder herstellen lassen.
Also habe ich das 'Update7' über die Systemsteuerung entfernt.
Ein Öffnen vom 'Writer' mit Blick in die Info zeigte wieder
'Update5' an. Nur leider wurden bei der Deinstallation von
'Update7' die Verknüpfungen zu den Programmaufrufen entfernt.
Der Aufruf einer ODF-Datei im 'Windows Explorer' führte ins Leere.
Zumindest war aber die Programmfunktion der Datenbank wieder gegeben.

Bei meinem Vorgehen handelte es sich um ein 'Minor-Update', was
bei OOo ein Update von Version 2.1 auf 2.2.1 entspricht.

Da eine Vollversion 'so8-pp7' auf 'SunSolve' nicht verfügbar ist
(hab sie zumindest nicht gefunden), habe ich mir die Trialversion
'so8-eval-pp6' heruntergeladen. Die Update-Installation (so8-pp7)
folgte im Anschluss.
Das Ergebnis war ein funktionierender Aufruf meines Datenbankformulars.

Im diesem Fall war es es Micro-Update, was wiederum bei OOo einem
Update von Version 2.2 auf 2.2.1 entspricht.

Hier scheint es sich IMO um ein Update-Problem bei StarOffice
zu handeln.


Fazit:
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Mit OOo hätte ich es einfacher haben können. Die Ordner und Dateien
in 'C:\Programme\OpenOffice.org 2.1' werden entfernt und die neuen
Daten in 'C:\Programme\OpenOffice.org 2.2' geschrieben.
Dafür verzichte ich dann auf den Luxus der Wiederherstellung der
alten OOo-Version.
Viele Anwender möchten sich ihr System aber nicht "vollmüllen"
(überspitzt ausgedrückt) und sind gerne bereit auf die alte
Installation zu verzichten.

Aber der entscheidende Punkt ist, wenn ich dieses Update-Konzept
anbiete (in einer kommerziellen Version), sollte dies auch
funktionieren. Hier scheinen die nötigen Test nicht vorgenommen
worden zu sein.

Ich weiß nicht, wieviel Aufwand es kostet in die Installationsroutine
eine Abfrage einzubauen. Diese könnte den Anwender entscheiden lassen,
ob er im Update-Falle die alte Installation zusätzlich behalten möchte 
(z.B. bei Evalution auf eine neue Version), oder ob nur die neue
Version auf dem System verbleiben soll (z.B. um Festplattenplatz
zu sparen).

Gruß
Michael




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