Hi,
Guido Ostkamp schrieb:
Ich hatte angenommen, im ODF-Dateiformat sei schlauerweise bereits ein
explizites aber optionales XML-Element vorgesehen, mit dem man die
Mindest-Requirements betreffend der zur Bearbeitung erforderlichen
Softwareversion festlegen kann,
Wenn man sich den unterschied zwischen Dateiformat und Software
verdeutlicht, kann das nicht funktionieren. ODF ist kein Dateiformat
einer bestimmten Software, sondern eben davon unabhängig.
Wollte man so ein XML-Tag einführen, müsste man alle "MInimalversionen"
von jeglicher Software aufführen, die ODF erzeugen kann.
und daß dieses bisher wg. noch nicht vorkommender inkompatibler
Änderungen noch nicht verwendet worden sei, man es aber durchaus bei
durch die Version OOo 2.3.0 bearbeiteten Dokumenten hätte aktivieren
können.
Auch in Skripts der Programmiersprachen Perl, Python u.ä. (Skripte
sind ja im weitesten Sinne eigentlich auch nichts anderes als eine Art
Dokument)
Ja - aber applikationsabhängig (Perl wird nur von Perl verarbeitet,
Python von Python ...)
SQL ist da eigentlich ein gutes Beispiel - SQL ist ANSI-standardisiert
.. verschiedene DBMS implementieren diesen Standard aber mit einem
unterschiedlichem Grad (kaum eines vollständig, insbesondere die
"grossen kommerziellen" nicht).
Der Autor muß sich also konkret selbst vergewissern, daß er nur mit
Leuten zusammenarbeitet, die bereits über die neue OOo Version
verfügen oder aber einiges in Nacharbeiten investieren, um das
ursprüngliche Layout wiederherzustellen.
Ja .. wobei hier die Frage ist, wie problematisch das ist. Ich habe
ehrlich gesagt das Gleiche probiert (komplexe Tabelle unter 2.3
erstellt, mit 2.2.1 geöffnet und wieder gespeichert). Ich hatte keine
offensichtlichen Probleme bemerkt (was mich ehrlich gesagt gewundert
hatte).
Einzige Möglichkeit, die mir einfällt wäre eine Einstellung in OOo, die
"maximale Kompatibilität" prüfen soll. Ist die Option an, könnte OOo
prüfen, mit welcher Version die Datei erzeugt wurde (steht in meta.xml)
und warnen, falls diese neuer, als die aktuell verwendete ist. Das Löst
das Problem natürlich auch nicht wirklich, gibt aber einem Bearbeiter
die Möglichkeit ggf. seine Installation upzudaten.
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