Thomas Krumbein schrieb:
Aber ich habe es schon gelesen: Man wird eine Freigabe druchdrücken,
obwohl es ja wohl schon eine Lösung gibt - nur um den Build vor der
Konferenz fertig zu haben. Na ja, der Markt wird damit leben können ...

Es ist leider so, dass wir bei einem release immer known issues haben werden, mit denen wir leben muessen. Der Versuch, alle dieses issues zu beseitigen, wird in einem immer groesseren delay enden. Die Situation ist fuer alle Beteiligten nicht befriedigend. Das immer wieder neu Auflegen eines release candidate verschlingt auch resourcen ohne Ende in den QA Teams und an anderen Stellen haben wir Abhaengigkeiten (releases von Linuxdistros, press releases, security patches) die nicht ein Schieben mit offenem Ende erlauben. Wir im release status meeting muessen damit leben, dass ein Ausgleich der verschiedensten Interessen stattfinden muss und das dabei immer Traenen fliessen. Wir machen uns die Entscheidungen auch gewiss nicht leicht, allein die Laenge der Diskussionen zeigt, dass wir uns ernsthaft mit den verschiedenen Argumenten auseinandersetzen. In einer unserer meeting haben wir uns auch bereits mit einer Analyse der Situation auseinander gesetzt, ein Resultat davon ist, dass Du bei den timelines fuer das Release der 2.4 und 3.0 schon weitaus groessere Zeitraueme zwischen den deadlines fuer Entwicklung und dem Release siehst. Ich gebe mich jedoch nicht der Illusion hin, dass dieses ein release mit Fehlern verhindert.
Fuer konstruktive Hinweise ist das Releaseteam sicherlich offen,
Gruss
Thomas

Martin


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