Hallo Namensvetter...

eigentlich wollte ich zu diesen ganzen Hickhack nichts beitragen, aber
breche jetzt mal mit diesem Vorsatz.

Ich bin letztlich "nur" ein OOO/LO-Anwender, der gerne anderen
Anwendern (insbesondere Anfängern) hilft, die Möglichkeiten
auszuschöpfen, wobei ich gerne den allgemeingültigen Lösungen (die auch
in (fast) allen andern Office-Paketen funktionieren) den Vorzug gebe.

Aus diesem Grunde bin ich auch in der User-Liste "eingeschrieben" und
installiere auf jedem von mir persönlich betreuten (Privat-)Rechner
bisher OOo. Und das sind eine Menge Rechner, denn ich arbeite als
Systembetreuer in einer sehr großen Arztpraxis. Der Spruch: "Du kennst
dich doch aus: Wir wollen /uns einen neuen Rechner zulegen/das System
neu aufziehen/Ein Office-Programm haben/..." gehört zu meinem
Tagesprogramm und entsprechend oft mache ich das auch...

Ich muss aber auch sagen, dass es mir nicht so ganz gefiel, dass OOo
letztlich doch von einem Hauptsponsor abhing, wobei gerade "SUN" ja
eher zu den "Guten" gerechnet werden konnte. Insbesondere, da sie ja
selber eine kommerzielle Version angeboten haben, gab es auch definitiv
ein Eigeninteresse an dem Projekt.

> Ich habe schon im Thread "OOo auf Linuxtag in Berlin vertreten?"
> dargelegt, dass sich Oracle trotz des Forks, der die verbleibende
> OpenOffice.org-Community erheblich geschwächt hat, zu OpenOffice.org
> bekannt und dann später sogar die Perspektive einer stärkeren Stellung
> der Community im Projekt eröffnet hat.

Genau dies sehe ich nicht. Von Oracle kamen eine Menge
Wischiwaschi-Aussagen. Es tut mir leid, die bisherigen  sind die
Aussagen ohne jeden konkreten Inhalt. Es wird Zeit, dass mal "Butter
bei die Fische" kommt!

Ich habe bisher beide Pakete OOo sowie LO parallel installiert, weil
mir LO zur Zeit noch ein wenig zu experimentierfreudig eingestuft habe.
Bei OOo hingegen scheint die Entwicklung hingegen zu stocken.

Zur Zeit hänge ich ein wenig zwischen Baum und Borke: Ich möchte
Anfänger nicht verschrecken, indem ich ihnen ein (gefühlt)
etwas wackligeres Office-Paket installieren, an dem aber fleißig
gearbeitet wird, oder ein anderes Paket, bei dem (gefühlt) derzeit
nicht viel passiert und dessen Hauptsponsor keine _klaren_ Aussagen
macht, wie es weitergehen soll.

> Ich meine, dass eine realistische Standortbestimmung nur dann möglich
> ist, wenn wir Fakten in den Mittelpunkt unserer Diskussion stellen.

Eben! Und die fehlen fast vollständig. Und die von die gemachten
Aussagen der Art: "Bisher hat Oracle uns ja nichts Böses getan" halte
ich nicht für sonderlich förderlich oder beruhigend.

In der Hoffnung, dass in den nächsten Wochen (Monaten?) mal klare
Aussagen mit messbaren Inhalten auf den Tisch kommen,

Michael H.

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