Erich ich hab das Gefühl du verwechselst den Zweck eines Wikis mit dem einer wissenschaftlichen Publikationsdatenbank
Ich glaub nicht, dass die Editoren von Wikipedia einen Auftrag / Genehmigung der Wikimedia Foundation brauchen für jeden Edit der durchgeführt wird, oder glaubst du schon?! LG, Thomas Am 25. April 2016 um 11:02 schrieb Erich N. Pekarek <[email protected]>: > Hallo! > > Am 2016-04-23 um 22:48 schrieb Clemens Hopfer: > [...] > > In Lichte dessen, dass Deine Amptsperiode knapp in drei Wochen endet, > zeugt Deine Antwort von einer seltsamen Selbstwahrnehmung Deiner > Amtsführung und in Deine Sichtweise von der Organisation des Vereins. > > Ich bin nun seit 10 Jahren Mitglied und habe mehr als 5 Jahre > Vorstandstätigkeit hinter mir. Ich finde es sehr spannend, dass du mir > erklären > möchtest, wie dieser Verein organisiert ist. > > Bitte, die grundsätzliche Vereinsorganisation ist ja in den Statuten > festgehalten - folglich muss ich Dir nichts erklären. > > Auf die Widersprüche Eures Handelns das aus meiner Sicht im Gegensatz zum > Inhalt des Statuts steht, bin ich bereits näher eingegangen. > Auch Bestand sicher keine Notwendigkeit, die laut Deinen vorigen Mails > "unsere mittlerweile 10 Jahre alte Baustelle", also einer, die während > Deiner gesamten Mitgliedschaft schon bestand und auch in der Zeit Deiner > 5-jährigen Vorstandstätigkeit nur wenig Beachtung fand, nun in einer > einzigen Aktion drei Wochen vor einer Generalversammlung zu Lasten der > bisher beigetragen Habenden und entgegen dem Auftrag in Angriff zu nehmen. > > Ich darf daher um Deine sachliche Stellungnahme dazu ersuchen, warum Du eine > Unvereinbarkeit mit dem Statut gerade nicht siehst. > > > Ohne dem losen Zusammenschluss an Freiwilligen, die sich unabhängig des > Vorstandes um Infrastruktur als auch Netzausbau kümmern hätten wir nie ein > funktionierendes Netz gehabt. > > Im Jahr 2016 sehen die geltenden Statuten einen "losen Zusammenschluss an > Freiwilligen" so nicht vor, sondern sie definieren vier sehr weit gefasste > Mitgliedschaftsarten, die einerseits auf dem Willen, Mitglied werden und > sein zu wollen und andererseits auf dem Umfang der Mitwirkung beruhen. Damit > handelt es mehrheitlich um Vereinsangehörige und keine "Community" ieS, was > Du allerdings regelmäßig zu verwechseln scheinst. > > Davon zu unterscheiden sind Auftragsarbeiten für den Verein und zwar im > Auftragsverhältnis, um das es hier nicht geht. > > Wenn aber "Außerordentliche Mitglieder" und "Fördermitglieder" schon kein > Stimmrecht in der Generalversammlung haben, dann ist es mE systemwidrig, sie > unverantwortlich außerhalb des Vereinszwecks agieren zu lassen, aber > zugleich von "Legitimation" zu sprechen. Weiter dazu im nächsten Absatz... > > Zu "Planung, Errichtung und der Betrieb der notwendigen Infrastruktur > und Services" seid Ihr sohin von der Generalversammlung -nachzulesen in > § 8 ff- ermächtigt und beauftragt. > > Dann ist die "kleine Gruppe, die von der Community nicht dazu autorisiert > ist", die drei Vorstandsmitglieder als Teil der Arbeitsgruppe beinhaltet > hat, > dann also doch von der Community autorisiert. > > > Wie Du ja weißt, können auch nur ordentliche Mitglieder in den Vorstand > kooptiert werden. Aber auch diese Möglichkeit dient aber nicht der > Projekttätigkeit, sondern primär dem Erhalt der Handlungsfähigkeit des > Vorstandes. > Daraus ergibt sich, dass für das Projekt der Vorstand -oder im > Außenverhältnis der Obmann- verantwortlich zeichnen muss. > Gibt oder gab es einen Beschluss, aus dem dies hervorgeht? > > Die Teilnahme von nur drei Vorstandsmitgliedern (ich zähle bisher nur zwei > nach Durchsicht der Mails und nach Vergleich mit der veröffentlichten > Vereinsmeldung) bedeutet noch keine konkludente Stimmenmehrheit. > > Wie gesagt, die URLs des Wiki sind vielerorts verlinkt und führen nun ins > Leere. Mit der Reichweite der Ankündigung hat es anscheinend auch nicht > geklappt: Siehe auch Petr's E-Mail. Das Vorgehen ist somit offensichtlich > weder gut koordiniert gewesen, noch entspricht es Zweck und Mitteln laut > Statut, aus denen eine gewisse Beständigkeit für die wissenschaftliche > Arbeit und die "Errichtung von Datenbanken" implizit herauszulesen ist. > > Funkfeuer ist ein Verein, der nur durch die Arbeit seiner Mitglieder besteht > und nicht dadurch, dass 6 Leute beschließen, was nun (und von wem) gemacht > werden muss. > > > Was sollte Funkfeuer in dieser Hinsicht von anderen Vereinen unterscheiden? > Welchen vernünftigen Grund sollte es geben, sich über den von der > Generalversammlung erteilten Auftrag, hinwegzusetzen? > > Die Vergabe von konkreten, klar abgegrenzten Teilaufgaben an Mitglieder - > oder auch bloß die Genehmigung von Eigeninitiativen zur Anerkennung als > offizielle Vereinseinrichtung - bedarf nun einmal regelmäßig eines gültigen > Beschlusses der damit jeweils betrauten, vereinsleitenden Organe. Ansonsten > handelt es sich um Tätigkeiten außerhalb des Vereins - nur sollten die dann > Vereinseinrichtungen nicht beeinträchtigen, oder? > > Im Übrigen finde ich, dass diese Diskussion am Ziel vorbei geht, > > In der Tat, sind Deine Antworten weit von der Erwartung einer sachlichen > Beantwortung der vorgebrachten Argumente entfernt - dies zu ändern liegt > aber ebenfalls in Deiner Verantwortung. > > wir können uns > dazu gerne mal z.B. bei einem der kommenden Montags- oder Arbeitstreffen > zusammensetzen. > > Welchen Zweck sollte das haben, wenn Dein (wiederholt erklärter) Standpunkt > als Obmann, dass es anscheinend den Verein nicht braucht, um den > eigentlichen Vereinszweck zu erfüllen, klar ist? > > Gerade solch verschwommene Positionen erschweren es, neue Mitglieder zu > werben oder ernstzunehmende Projekte auf die Beine zu stellen. > Und sofern der Vereinszweck weiterhin "Anwendungsorientierte > wissenschaftliche Erforschung und Weiterentwicklung von > Übertragungstechniken- und Technologien sowie die wissenschaftliche Lehre > auf diesem Gebiet" ist, ist eine verantwortliche Vereins- und Projektleitung > Voraussetzung und gerade keine Option. > > > Ich möchte daher anregen, dass sich jeder vor der kommenden > Generalversammlung Gedanken darüber machen soll, wie Funkfeuer in Zukunft > definiert sein soll: Als Forschungsverein, als Provider, als > "Hilfsorganisation" oder als Infrastruktur- und Knowledgeprovider für > Zivilschutzaufgaben, als bloßer Spaßverein ohne Privilegien der > Gemeinnützigkeit, ... je nachdem, was dabei herauskommt, kann man die Dinge > schleifen lassen, oder eben auch nicht... nur bitte konsequent und nicht in > sich widersprüchlich! > > Lg, > Clemens > > > > SG > Erich > > -- > Discuss mailing list > [email protected] > https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/discuss -- Discuss mailing list [email protected] https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/discuss
