Hallo,
> On 22.08.2016, at 00:36, Marius Pfeffer <[email protected]> wrote:
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> On 08/21/2016 11:57 PM, Matthias Šubik wrote:
...
>> Mir sind in AT drei Betreiber bekannt, die Hotspots für 
>> Gastronomen/Hotellerie/Touristiker aufstellen, und alle drei identifizieren 
>> ihre User nicht (exkl. Ad-Tracking). Sogar Supermärkte haben gratis Hotspots 
>> (allerdings mit DPI :( ).
> Kannst du mir gleich auch noch die Namen nennen? Würde das nochmal 
> gegenchecken und dann als Referenz weiter verwenden.

Konkret kannst Du derzeit *mindestens* bei Freewave, loop21 und unwired 
Hotspots komplett gemanagt bekommen. Ersterer ist recht bekannt wegen der 
anfänglichen Spezialisierung auf Cafés und Gastronomen in Wien, loop21 kenne 
ich nicht persönlich (macht Fussgängerzone in Schwechat sagt google), und bei 
unwired arbeiten teilweise Vereinskollegen in ganz Österreich. In den 
Bundesländern gibt es sicher noch mehr regionale Anbieter. Bei allen gehst Du 
einfach online, nachdem Du auf der Startseite den T&C des Sponsors zugestimmt 
hast.
Natürlich lässt sich meist der Sponsor absegnen, dass er sich merken darf, wann 
und wie lange Du dort warst, ist Teil der Marktanalyse für den (“wer sind meine 
Kunden”).

>> Also lass Dich nicht dabei erwischen wie Du in Nutzdaten Deiner Teilnehmer 
>> herumschnüffelst, oder den mitloggst.
> Das habe ich vorher noch nicht komplett ausgeführt. Ich will prinzipiell gar 
> nichts loggen, die andere mir übergestellte Partei in meinem Verein sieht 
> dies jedoch anders :/. Ich such mal nach Informationen um das Thema etwas 
> auszuarbeiten.
Hier kannst Du klar auf das Fernmeldegeheimnis referenzieren. Mit einem etwas 
reduzierten Bild gesprochen: Ich kann zwar zustimmen dass im Austausch für 
gratis telefonieren das wann und wie verarbeitet wird, aber nicht die Inhalte, 
weil da hat der Gegenüber auch noch ein Wörtchen mitzureden. Der Inhalt der 
Kommunikation ist geschützt, und man kann auch nicht vom Gegenüber erwarten, 
dass er diese Zustimmung rückwirkend im Gespräch erteilt, weil das Gespräch 
bereits begonnen hat.

Der angesprochene Supermarkt ist Merkur, es gibt sonst noch IKEA Hotspots 
(zumindest im Restaurant). Der Hotspot vom Merkur am Wiener Westbahnhof filtert 
teilweise massiv, SSL Messaging Handshake war dort nicht möglich. Hat leider 
noch niemand geklagt auf sowas. Wie auch, bei einer Gratisleistung? Deswegen 
brauchen wir ja Netzneutralität, dass hier nicht einfach Google/Apple Push 
erlaubt wird (und damit deren Messaging), und WhatsApp/Signal/Threema usw. 
gehen alle nicht mehr.

Vielleicht erzählst Du ein wenig von Deinem Projekt, und was so allgemein 
gesprochen die Erwartungshaltung Deines Bosses/Auftraggebers ist. Das ist alles 
in den letzten zehn Jahren bereits entstanden, Ihr müsst Euch nur für eine 
Lösung entscheiden.

Matthias
ps: wenn sich jemand von meiner recht subjektiven Marktdarstellung berührt 
fühlt, bitte gerne Korrekturen an die Liste.




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