On 5/10/2009 8:46 PM, Florian Janßen wrote:
Melde dich mit NeoVars mal beim Anmeldebildschirm an.

Ich hatte ihn irgendwann schon mal am Anmeldebildschirm laufen, musste dafür aber einige Handstände machen. Es gibt ein nettes Programm, das man über einen Treiber starten könnte, welches seinerseits ein Programm auf dem Anmeldebildschirm startet. Ich habe es nur noch nicht geschafft, die ganze Anwendungskette richtig und einfach wiederholbar zu installieren, insbesondere den Start als Dienst. Mein Neovars habe ich damals von einer normalen User-Session in den Anmeldebildschirm hinein gestartet, der dann nach dem Abmelden bzw. einem Bildschirm-Lock aktiviert wird.

"NeoVars, der beste, da anpassungsfähigste Neo-Treiber von allen, mit
dem Haken, dass er kein Treiber ist" ;O)

Das ist wahrlich eine seiner größten Schwächen: Wenn jemand eine Taste drückt (z.B. ScanCode X), wird dieser Tastendruck von Neo in einen anderen umgewandelt (z.B. Scancode Y), was das Tastaturlayout für das Betriebssystem und die Anwendungen gleich aussehen lässt. Dadurch kann man bspw. keinen Tastendruck auf »́« richtig simulieren, da dieses nur über Deadkey/Compose erreichbar ist. Außerdem reißt man damit nachvollziehbare Probleme mit der Funktion von/in VMs auf (wobei es offenbar auch mit den nativen Neo-Treibern in diesem Zusammenhang Probleme gibt, da die Applikationen recht phantasielos sind, was die möglichen Belegungen anbelangt).

Vielleicht wäre eine Kombination aus Treiber (kbdneo2) und Neovars (da gibt’s doch schon ein AHK-Skript) die bessere Lösung, wobei sich dann das Problem der Aufgabenteilung ergibt: Soll Compose/DeadKeys vom Treiber durchgeführt werden, was unter Windows ja so üblich ist, oder macht das das Skript? Wer kümmert sich um so Spezialitäten wie Einhandneo, Unicode-En/Decode, Compose aus M3+M3 und die variantenreichen Wünsche in Bezug auf ModLocks, die der Treiber nicht oder nur unzureichend umsetzen kann?

Fein wäre es, wenn der Treiber eine Applikationsschnittstelle vorsehen könnte, an die man AHK oder ein anderes Programm anknüpft, um die „höheren Funktionen“ umzusetzen, statt das alles in einer künstlich geschaffenen AHK-Applikationsebene zu machen. Dazu müsste man aber mehr als nur kbdneo2.dll programmieren, da müsste man viel tiefer in die Event-Treiberarchitektur vorstoßen, und für so einen Treiber bekommt man wohl auch nicht so schnell die Sourcen wie im DDK. Andererseits haben wir sicher die Möglichkeiten für den Tastaturtreiber noch nicht voll ausgeschöpft – ich denke an asiatische Sprachen mit ihren speziellen Tasten zum Bilden von Unicode-Zeichen, die aber im DDK nur unzureichend dokumentiert sind.

– Mœsi

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