Ben schrieb:

> Am Mittwoch, den 03.06.2009, 09:12 +0200 schrieb Pascal Hauck:

>> Ich bin dagegen, eine Belegung, wie er sie vorschlägt, auf der Neo-Homepage

>> anzubieten, da sie in Bezug auf Inhalt und Ziel keine Gemeinsamkeit mit

>> unserer Neo besitzt. Auch der Name Neo-Qwert ist darum nicht zutreffend.

>

> Ich hab zwar nicht die ganze Diskussion verfolgt, sehe das aber alles

> nicht so hart.

> Es muss ja nicht im svn sein, aber er kann ja eine Wikiseite anlegen,

> mit seine Modifikation, schließlich ist es ja aus der Neo-Idee

> entstanden. (so wie ich es verstanden habe sind ja sogar 2 Ebenen

> komplett gleich…)

> Wenn das ganze dann größer wird, ist immer noch Zeit ein eigenes Projekt

> auszugründen, aber man muss ja nicht gleich von vorn herein eine

> komplette Infrastruktur bereitstellen müssen…



Es ist, wie gesagt, nicht das Ziel ein neues Projekt zu gründen, geschweige denn
einen Gegenentwurf zum Neo-Layout vorzulegen. Im Gegenteil: Die
Verbreitung des Neo-Layouts soll nach allen Möglichkeiten gefördert
werden. Dafür betrachte ich auch die eingebaute Rückwärtskompatibilität
zu den bis jetzt noch verbreiteten Qwerten als ein Vehikel. 

In der Antwort auf eine Mail von Andreas hatte ich dazu schon etwas gesagt. 
Andreas hatte geschrieben:

> In meiner aktuellen monolithischen XKB-Implementierung sind neben Neo
> auch zwei QWERTZe (schweizerdeutsche und deutschdeutsche) und ein QWERTY
> als alternative Layouts enthalten:


Genau so stelle ich mir das vor: Eine monolithische Implementierung. Sie hat 
den Vorteil,
dass das Umschalten zwischen den verschiedenen Belegungen immer zuverlässig und 
auf die gleiche Weise funktioniert, und sie
stellt einen einheitlichen Versionsstand sicher. 
 
Und vor allem wird dadurch
eine Konkurrenzsituation vermieden. Wenn eine von beiden Varianten sich
durchsetzt, kann sie zur Verbreitung der jeweils anderen beitragen. Ziel ist 
es, eine möglichst große Verbreitung zu erreichen. 

Man muss sich auch vorstellen, dass es in realen Szenarien eine große Rolle 
spielt, dass man "schnell mal eben" zur anderen Belegung zurückwechseln kann. 
Ich erlebe das gerade am Arbeitsplatz, wo auch schon mal ein Kollege ein paar 
Takte in den eigenen Rechner eintippt. Die Probleme, die dabei auftreten, waren 
ein Grund dafür, es auf der Arbeit damit zunächst sein zu lassen und die 
Neo-Ebene-1-2-Belegung nur zuhause zu benutzen. 

Aber warum soll das mit dem Wechsel der Belegung nicht auch umgekehrt 
funktionieren? Wenn ich einem Kollegen beispielsweise die Ebene 3 schmackhaft 
machen kann, und er den Tastaturtreiber installiert hat, kann ich wiederum ohne 
zu zögern an seinem Rechner auf Neo-Art tippen. 
 

Johannes





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