On Sunday, 30. August 2009 22:57:45 Pascal Hauck wrote:
> Am Sonntag, 30. August 2009 20:49:06 schrieb Hans-Christoph Wirth:
> > Auch bei einer solchen geteilten Tastatur ist die Taste z immer
> > noch die am leichtesten mit rechts tippbare Taste.
>
> Das verstehe ich nicht. Das z ist 8cm vom rechten Zeigefinger und 
> 7cm vom rechten Daumen entfernt. Ich habe das Gefühl, wir reden von
> unterschiedlichen Dingen.

Ich rede davon:

Auch bei einer solchen geteilten Tastatur ist von allen Tasten der 
linken Hälfte die Taste z immer noch eine der am leichtesten mit 
rechts tippbare Taste und bei einer geteilten Tastatur mit 
Horizontalversatz sogar noch ohne hinzusehen gut erfühlbar, weil sie 
nach rechts aus der Kontur heraussteht.  Wer schon einmal einen Stapel 
von zusammengehefteten Portobelegen (der sofort zufällt, wenn man die 
Hand wegnimmt) mit der linken Hand durchsuchend mit der rechten Hand 
in eine Tabellenkalkulation eingegeben hat, wird dabei erfahren haben, 
dass er Tab mit der rechten Hand tippen muss, selbst wenn er Qwertz 
nutzt und dabei permanent mit der rechten Hand zwischen Zahlenblock 
ganz rechts und Tab ganz links hin- und herzuspringen hat, und auch, 
wenn er Neo auf einer geteilten Tastatur nutzt.

und davon:

Die Ebene 4 bietet, falls gewisse Dinge beachtet werden, einen sehr 
großen Mehrwert, der dadurch entsteht, dass die Tasten nicht streng 
akademisch nach der für die Buchstabentasten geltenden Fingerzuordnung 
betätigt werden, sondern gelegentlich etwas davon abweichend.  Eine 
solche Abweichung von der reinen Lehre wird dann zum Vorteil, wenn man 
andernfalls erst eine zweite Hand heranbewegen müsste, die gerade 
neben der Tastatur Zahlbelege sortiert oder eine Buchseite offenhält.

Das habe ich aber alles schon einmal geschrieben.

Es gibt zwei Arten der Navigation, die im Alltag im wesentlichen gleich 
häufig auftreten und damit beide zu berücksichtigen sind:

• Navigation unmittelbar alternierend mit der Texteingabe (die wird
  berücksichtigt, wenn jemand behauptet, z sei eine schlechte 
  Position)
• Navigation alternierend mit (z.B. Denk-)Pausen, wo eine oder beide
  Hände gerade nicht auf der Tastatur liegen (hier kann z auch für
  rechts eine vergleichsweise gute Position sein, weil ggf. erspart
  werden kann, dass die linke Hand von irgendwoher heranzubewegen ist,
  was im Vergleich zur Zeigefingerüberstreckung um Größenordungen
  aufwendiger ist)

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