Hallo allerseits,
Martin Roppelt ſchrieb am 17.06.2009 01:15 Uhr:
Dennis Heidsiek ſchrieb:
Natürlich kann man beim NeoVars schon jetzt ♫uu200C tippen, aber das
finde ich doch etwas zu lang.
Apropos: Wolltest du nicht eine Unicode-.module für den X-Server
bereitstellen?
Ich will viel, Martin ;-). Aber wenn Du so nett nachfragst, stehe ich
natürlich zu meinem Wort: Seit eben gibt es im SVN die Datei
»unicode.module« :-).
Sie enthält Cokos für /alle/ Zeichen¹ des Unicode-Standards, so dass man
nicht mehr auf eine Symbol/Zeichentabelle⁰ zurückgreifen muss, um
seltene Zeichen einzugeben.
Ein Beispiel²: Das Lange s hat den Unicode-Codepoint U+017F, also lautet
die entsprechende Coko ♫uu17f<space>=ſ – der Codepoint muss also
insbesondere
• in Heximalschreibweise,
• in Kleinbuchstaben,
• ohne führende Nullen und
• mit einem abschließenden Leerzeichen (wegen der Eindeutigkeit)
eingegeben werden.
Ich könnte natürlich auch noch entsprechende dezimale, … Cokos erzeugen,
aber ich wollte es dann doch nicht mit der Dateigröße übertreiben (da
die unicode.module in dieser Hinsicht sowieso einen neuen Rekord
aufstellt)³. Bei Interesse kann ich auch gerne das Programm, mit dem ich
die Cokos erzeugt habe, ins SVN stellen – allerdings handelt es sich
nicht um hippes Python, sondern ›nur‹ um langweiliges Java.
Ansonsten: Leider habe ich derzeitig kein Linux zur Verfügung, weshalb
die unicode.module bisher noch nicht in der Praxis getestet wurde.
Autsch, ein Zaunpfahl ;-).
Viele Grüße,
Dennis-ſ
⁰ Oder wie auch immer das entsprechende Linux-Analogon heißen mag – und
ja ich weiß, dass Emacs das auch kann ;-).
¹ Ich habe nur die ASCII-Kontrollzeichen weggelassen, um potentielle
Probleme zu vermeiden. Tab & Konsorten sind ja schon prominent auf der
Neo-Tastatur plaziert :-).
² Das ſ ist natürlich ein blödes Beispiel, weil es sowieso schon auf
Mod3+ß liegt … aber bei dem Zeichen kenne ich den Codepoint auswendig ;-)).
³ roman.module 666 KB, klingon.module 676 KB, unicode.module 1522 KB.