Am Donnerstag 26 November 2009 19:01:36 schrieb Ulf Bro: > > Um hier nicht das Bro-Layout insgesamt auszubreiten, gebe ich Euch > > hier nur mal die Änderungen gegenüber Bro: > > > > • X und Y tauschen Platz > > • P und O tauschen Platz > > • U und I tauschen Platz > > • C und A tauschen Platz > > • Q und Ö tauschen Platz > > Das ist das erste Vernünftige, was ich seit langer Zeit gelesen habe. > Harte Arbeit und Erfahrung bringen mehr als diese ewigen akademischen > Haarspaltereien.
Natürlich kann man sich bei der einen oder anderen Sache am Kopf kratzen denkt sich womöglich "was zur Hölle...", aber ich finde diese Liste produktiv (gelegentliche Metadiskussionen halten sich vergleichsweise in Grenzen) - trotz, dass es mich auch ein wenig stört, dass Neo2-Final so extrem lange auf sich warten lässt. Nicht alles was man nicht versteht oder nachvollziehen kann oder außerhalb des eigenen Interesses liegt muss deswegen noch lange nicht unvernünftig oder sinnlos sein. So waren bspw. die Diskussion, welche die heutigen Tottastenbelegung begründet hat, vielleicht nicht mein Augenmerk, aber sie haben substanziell etwas gebracht oder die Änderungen der Matheebene, welche ich persönlich sehr schätze... Deine Änderungen sind bspw. außerhalb meines derzeitigen persönlichen Interesses, aber nichtsdestotrotz finde ich sie sehr beachtenswert und danke für die umfangreichen investierten Mühen und deinen weitgedachten Ansatz worauf dann für Neo 3 zurückgegriffen werden kann und soll. Neo-2 hat eine Weiterentwicklung gegenüber QWERTZ (aber auch DVORAK und auch NEO-1) erreicht, bei der man einfach mal nen Schnitt machen muss und das Ding in die Wildnis entlässt. Und ich bin mir sehr sicher, dass die Erfahrung die dann reinkommt deutlich weitergefasst ist als Buchstabenkollisionen. Weitere Punkte wären daneben: * Optische Unverwechselbarkeit und gleichzeitige leichte Auffindbarkeit von Zeichen auf der Tastatur - gerade für unbedarfte QWERTZ/Y-Nutzer denen man die Vorteile anderer Layouts nahebringen will nicht zu vernachlässigen (die auf meine länger zurückliegende Anregung zurückgegehende Änderung der Strichtaste war so ein Beispiel). * Tippsicherheit gegen Vertipper; also einfache Erlernbarkeit, gewisse Zeichenredundanz an den richtigen Stellen (Ebenenwechsel) und Vermeidung schwer unterscheidbarer Tastenereignisse (Leerzeichen...). * Modularisierung für Vielsprachige aber auch für Faule und Neugierige, die langsam umsteigen wollen, also einen Rahmen der bei allen Sprach- und sonstigen Varianten gleichbleibt und eine Anpassung an die jeweilige Sprache oder Vorliebe. Ich wurde mehrfach danach gefragt ob es ein minimal abgewandeltes QWERTZ-Neo gäbe. Der Sinn des Neo-Zeichenvorrats wird von keiner mir bekannten Person, die Neo noch nicht kannte infrage gestellt, sondern vielmehr sofort von selbst als u nbedingt zu habender Vorteil erkannt, aber deswegen sofort QWERTZ aufgeben mögen die wenigsten. Und wer einmal Blut leckt und positive Erfahrungen mit seiner neoisierten QWERTZ gesammelt hat, will irgendwann das Ganze... Also Lange Rede kurzer Sinn: Ich finde es sehr gut, dass der Sack für Neo-2 weitestgehend zu ist und werde mir ein paar Gedanken zu einer Neo-2-QWERTZ/Y als Fingerübung auf kommende Modullayouts machen (auch um zu sehen wie gut Neo-2 in Module zerlegbar ist), auch wenn das jetzt manche als Frevel ansehen werden. *g* Grüße, Daniel P.S.: Ach ja ich würde sehr viel von einer festen Neo-2.0-Tastatur-Referenz (also die A-Referenz) am 24. Dezember 2009 halten :-) und nicht auf den Großen Tag warten an dem die Treiber, Composedingens usw. fertig sind.
