Hallo allerseits,

Martin Roppelt ſchrieb am 11.02.2010 16:30 Uhr:
Wenn das denn jemand möchte – so wie ich das verstanden habe, wird anonym abgestimmt, damit sich die anderen Abstimmenden nicht nach dem Ergebnis der anderen richten.
Nach der Wahl könnten die Stimmen dann wohl schon veröffentlicht werden.

Ja, genau das hatte ich auch als Idealbild im Auge. Auch wenn es natürlich die »umgekehrte« Schule gibt, dass ein Zwischenstand noch unentschlossene Wähler anregen würde … aber so finde ich das auch am besten, schon da jede Stimme gleich viel zählen soll, und das tut sie eher weniger wenn einige Wähler einen Informationsvorsprung hat. Da gab es mal eine Bundestagswahl (gar nicht lange her), bei der es in einem Wahlkreis eine Nachwahl gab und die CDU-Anhänger bloß nicht zu viel CDU wählen durften, da die Union sonst in der Entabrechnung einen Sitz im Bundestag verlogen hätte (negatives Stimmgewicht). Hört sich krass an, war aber so.

Und noch zum Wahlverfahren: Das kann man doch nach allen möglichen auszählen, 
bei den meisten wird ja wohl das gleiche herauskommen, Verfahren, bei denen was 
anderes rauskommt, können wir dann ja unter den Tisch fallen lassen ;)

Grins :), oder wir müssen nach der Wahl nochmal über das zu verwendende Wahlsystem abstimmen, wenn es da irgendeine Unklarheit geben sollte ;) – das war jetzt nicht natürlich nicht ernst gemeint. Aber wozu macht man den Wahlleiter-Job, wenn man nicht doch irgendow eine Spur beit den wohlwohlenden Diktator herauskehren kann ;).


Viele Grüße,
Dennis-ſ

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