Am Tue, 02 Mar 2010 21:58:47 +0100
schrieb [email protected]:

> > Ihn nicht einfach wieder loslassen zu können, ja nicht einmal, ein
> > beliebiges Zeichen danach tippen zu können,
> 
> Man kann den doppelt benutzten Modifikator einfach wieder loslassen
> (Finger anheben), nur erzeugt das halt ein Zeichen, genau wie wenn man
> eine normale Taste drückt.  Und danach kann man ein beliebiges Zeichen
> tippen, ganz wie immer; sobald der doppelt benutzte Modifikator
> losgelassen wird erzeugt er sein Zeichen, und das war's.Solange der
> doppelt benutzte Modifikator noch gedrückt ist kann man durch Drücken
> eines normalen Modifikators das Erzeugen eines Zeichens beim
> Loslassen des doppelt benutzte unterbinden.

Hinsichtlich einer solchen Funktionsweise einer Modifiertaste mit
Doppclfunktion stimme ich Pascal bei. Zwar schätze ich versehentliches
Betätigen einer Modifiertaste als seltenes Ereignis ein, dennoch halte
ich es für weniger sinnvoll, wenn mit dem Loslassen der Modifiertaste
sogleich ein Zeichen erzeugt würde.
Wenn schon eine Modifiertaste mit Doppelfunktion, dann sollten beide
Funktionen einen Modus auslösen. In Frage kommt die übliche Betätigung
bei der zuerst die Modifiertaste gedrückt wird, um mit einer anderen
Tasten gleichzeitig ein Ereignis auszulösen. Als zweite Funktion käme
in Frage, zuerst die Modifiertaste zu drücken und loszulassen und die
darauf folgende Taste bzw. Tastenkombination löste das andere Ereignis
aus. Der Unterschied zur Totfunktion bestünde darin, dass auch
Tastenkombinationen mit anderen Modifiertasten in Frage kommen für das,
was nach dem Drücken und Loslassen der Doppelfunktionmodifiertaste
betätigt wird.
So etwas gibt es (meine ich) beim Frog-Pad. Auch habe ich von Tastaturen
erfahren, die keine Funktionstasten aufweisen, weswegen sie mittels der
Zahlenreihe erzeugt werden, indem zunächst die Fn-Taste gedrückt und
losgelassen wird, und danach eine Zahlenreihentaste bzw. in Kombination
mit Ctrl / Shift / Alt. Dadurch sind die Funktionstasten tatsächlich
entbehrlich. Andererseits lösen diese Tastaturen mit der Fn-Taste in
Kombination mit einer Taste der Zahlenreihe ein anderes Ereignis aus,
z. B. Lautstärke / Kontrast / Helligkeit.
An solche Tastaturen gewöhnte Bediener haben damit keine
Schwierigkeiten.


Löste das einmalige Drücken und Loslassen einer Modifiertaste
unmittelbar das Signal für die Ausgabe eines Zeichens aus, so wäre es
nur eine Frage der Zeit, bis den die Tastatur bedienenden
Menschen tatsächlich versehentliche Betätigungen der Tasten häufiger
passierten, eben weil eine der beiden Funktionen der Taste sich nicht
von den Buchstabentasten unterscheiden würde. Das wäre tatsächlich eine
Fehlerquelle, denen Menschen zu leicht unterliegen werden.

Erst dadurch, dass eine Modifiertaste entweder in Kombination mit einer
anderen Taste oder grundsätzlich gefolgt von einer anderen Taste,
unterschiedliche Ereignisse auslöst, entstehen versehentliche
Betätigungen einer Doppelfunktionalen Modifiertaste nicht. Sofern bei
beiden Funktionen einer Modfiertaste klar bleibt, dass deren Handhabung
sich von Buchstabentasten unterscheidet, sehe ich den Vorschlag als
vielversprechend an.

Mit netten Grüßen
Karl



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