Am Samstag, den 20.03.2010, 17:38 +0100 schrieb Pascal Hauck:
> Ich verwende seit vielen Jahren ausschließlich die Xmodmap und habe keinerlei 
> Probleme. Für beide Treiber gibt es gute Argumente und Gegenargumente.
> Insbesondere zum Testen oder wenn Neo nur für einen Nutzer installiert werden 
> soll, ist die Xmodmap eine gute Wahl, denn:
> • es sind keine Root‑Rechte erforderlich
> • es wird ausschließlich im home‑Verzeichnis des Anwenders gearbeitet

Theoretisch ließe sich das mit dem Trick aus der Readme¹ auch
realisieren und wir könnten immer klar die xkbmap empfehlen. Allerdings
klappt das nicht so ohne weiteres. Ich hatte das auf verschiedenen
Systemen (allerdings lieb- und ausdauerlos) probiert und es gab da immer
Probleme.
Wenn ich keine Rootrechte habe, bleibt es also doch bei der xmodmap.

Bei allen halbwegs neuen Systemen – so ab Ubuntu 9.04, Debian 5 etc. –
sollten wir allerdings die setxkbmap-Methode empfehlen (oder Layout
unter Gnome/KDE umstellen). Wer hier auf der ML extra nachfragt, hat
evtl. Probleme damit, Daten aus dem SVN auf den Rechner zu kopieren und
in der aktuellen xorg ist das Neo-Layout ja auch zumindest aktuell
genug. Ich verwende die auch und brauche zum Glück nie Locks.

> Das Hauptargument für die Xmodmap ist derzeit (und seit vielen Monaten) die 
> automatische Installation. Sie ist nützlich für all diejenigen, die nicht zu 
> lange in Dokumentationen lesen wollen – ich hatte gehofft, irgendjemand würde 
> die Treiber für die Xkbmap in die automatische Installation integrieren, das 
> ist aber leider nie geschehen.

Das geht vll einfach nicht so leicht – s. o. Würde mich darüber aber
sehr freuen :-)


tschau

Frank

[1] http://wiki.neo-layout.org/browser/linux/X/README


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