Hallo allerseits,

Andreas Borutta ſchrieb am 16.03.2010 09:14 Uhr:
Da hast Du mich missverstanden. Das meinte ich nicht.
[…]
Aber für ein rundes Gesamtkonzept ist es IMHO wichtig, […] dass man sich 
entweder entscheidet, die oberste Reihe in jeder Ebene oder in keiner Ebene zu 
nutzen.
Ganz oder gar nicht, sozusagen.

Ah, jetzt habe ich Dich richtig verstanden, und da stimme ich Dir auch zu – die Tatsache, dass die Ziffern bei Neo 2 gleich dreimal (echter Ziffernblock, Zahlenreihe auf Ebene 1, Ziffernblock auf Ebene 4) vorhanden sind, ist vielleicht der größte noch in Neo vorhandene Qwertz-Anachronismus. Aus diesem Grund habe ich in meinem NeoVars die ersten beiden Ebenen der Ziffernreihe getauscht, da ich die Zahlen sowieso fast ausſchließlch über die 4. Ebene eingebe, aber die typographischen Anführungszeichen »«„“” (wenigstens gefühlt) ständig benutze.

Ich neige einem System zu, wo es nur exakt einen Weg gibt, ein Zeichen zu 
tippen.


Grundsätzlich sollten Redundanzen schon so weit wie möglich vermieden werden (ein Layout, das sechs verschiedene Möglichkeiten angibt, direkt eine Null einzugeben, kann nicht wirklich ergonomisch sein), aber es gibt durchaus sinnvolle Ausnahmen von der Regel, etwa das mehrfache (also auch auf höheren Ebenen vorhandene) Leerzeichen auf der Leerstaste oder eben die ›Sonderzeichen‹ auf der rechten Seite der 4. Ebene (:,.+ …), die dort ganz bewusst liegen, damit man bei der Zahleneingabe (im Fließtext oder noch krasser: in einer Tabellenkalkulation) nicht ständig die 4. Ebene verlassen muss, was auch in Hinblick auf den Mod-4-Lock für ›Poweruser‹ äußerst nützlich ist. Ich habe lange für Punkt *und* Komma auf der rechten Seite der 4. Ebene gekämpft, und jeder der das ändern will, kriegt meinen Zorn zu spüren ;).

Ich habe nicht wie ihr langjährige Debatten zu solchen Themen hinter mir :)


Ich schon eher ;).


Viele Grüße,
Dennis-ſ

Antwort per Email an