Am 18.11.2010 21:13, schrieb Holger Dietze:
> Hallo,
> 
> On Thu, Nov 18, 2010 at 08:29:36PM +0100, Christoph Wagner wrote:
>> Wir koennten auch in jeden Briefkasten nen Flyer werfen: "Ihre Adresse ist 
>> jetzt bei OSM erfasst. Ein freies Navi kann jetzt zu Ihnen finden."
>>
> 
> Um eine bestimmte Adresse zu finden, ist es in der Regel gar nicht
> noetig, die Hausnummer selber in OSM zu haben: man klappert eben die
> Strasse (deren Name ist _amtlich_ bekanntgemacht worden!) der Laenge
> nach ab und irgendwann kommt man an der Hausnummer vorbei.
> Fortgeschrittene koennen das Bisektionsverfahren oder wie das heisst
> anwenden. Der Eintrag in OSM verkuerzt den Vorgang lediglich, indem
> man sagen kann "hier im Umkreis von x Metern ist das Grundstueck".

Diese "Verkürzung" kann schon wesentlich sein. Das Bisektionsverfahren wird 
schon dann schwierig, wenn es eben nicht nur eine Straße ist, sondern viele 
Verzweigungen Nebenstraßen etc. alle dazugehören.
Bei Dörfern ist das ja häufig so, dass alles die gleiche Straße ist und sich 
nur die Nummern unterscheiden.
Ich könnte mir vorstellen, dass das suchen dann schon wesentlich ist.

Mit der selben Argumentation bräuchte ich eigentlich auch keine Straßennamen 
mehr erfassen, sondern nur noch den Stadtteil oder so.
Wird man dann schon finden. Kann man auch verschieden Suchverfahren anwenden ;)

> Fuer Einbrecher ist die Hausnummer an sich egal, fuer diese Anwendung
> ist sie auch nicht besser als ein Satz guter GPS-Koordinaten.
> 


Also ich bin wirklich der Meinung es schadet eigentlich keinem, wenn da die 
Hausnummer in OSM steht. Bringt aber schon Nutzen. Der kann mal größer und mal 
kleiner sein - zugegeben.

Grüße
Christoph

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