Ihr lauft nicht wirklich eine Straße nach dem Bisektionsverfahren[1]
ab um eine Hausnummer zu finden, oder?

Kein Wunder, bei dem hin-und herspringen auf der Straße, dass euch die Polizei verhört. Das ist eine Ordnungswidrigkeit [2]. ;-)

Es wäre eigentlich mal interessant, welchen Algorithmus Mathematiker
für das Problem nehmen würden, um möglichst selten die Richtung zu ändern und trotzdem schnell zum Ziel zu kommen.

Grüße Tim

[1]http://de.wikipedia.org/wiki/Bisektion
[2]http://de.wikipedia.org/wiki/Grober_Unfug

Holger Dietze schrieb:
Hallo,

On Thu, Nov 18, 2010 at 08:29:36PM +0100, Christoph Wagner wrote:
Wir koennten auch in jeden Briefkasten nen Flyer werfen: "Ihre Adresse ist jetzt bei 
OSM erfasst. Ein freies Navi kann jetzt zu Ihnen finden."


Um eine bestimmte Adresse zu finden, ist es in der Regel gar nicht
noetig, die Hausnummer selber in OSM zu haben: man klappert eben die
Strasse (deren Name ist _amtlich_ bekanntgemacht worden!) der Laenge
nach ab und irgendwann kommt man an der Hausnummer vorbei.
Fortgeschrittene koennen das Bisektionsverfahren oder wie das heisst
anwenden. Der Eintrag in OSM verkuerzt den Vorgang lediglich, indem
man sagen kann "hier im Umkreis von x Metern ist das Grundstueck".

Fuer Einbrecher ist die Hausnummer an sich egal, fuer diese Anwendung
ist sie auch nicht besser als ein Satz guter GPS-Koordinaten.

Holger
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