Dies ist eine rein private Mail (ich arbeite im DFN-Umfeld).

2015-10-12 18:53 GMT+02:00 Alexander Kloppenburg <[email protected]>:
> Mion Moin
>
> Interessant wäre auch die  Einschätzung bezüglich Traffic über das DFN 
> (Deutsches Forschung Netz, dieses st meines Wissen ja der Uplink des DESY).

Deutsches *Forschungsnetz, sonst korrekt AFAIK.
Einschränkender Faktor werden hier wohl die Freifunk-Router bzw. deren
Netzwerkinterfaces und CPUs sein. Wenn nicht, kann man in den Routern
ein Limit konfigurieren. Und der reguläre Datenverkehr zwischen den
Knoten im DFN ist vermutlich um ein Vielfaches höher. Der Punkt
Traffic ist also eher uninteressant, würde ich behaupten. (;


> Ich suche Argumentation um bei uns in der UNI das GITZ (Gaus-IT-Zentrum) zu 
> beruhigen.
> Es wird bei uns z.Zt. die Meinung verbreitet, dass Freifunk nicht im Sinne des
> Forschungauftrag des DFN wäre.

Geht es hier noch um den Bandbreitenaspekt? Um Internetzugang für
Flüchtlinge? (Genereller Konsens, wie ich ihn aus einer anderen
Diskussion auf dieser ML herausgelesen habe, ist (meine
Interpretation): Wenn es nicht mit Freifunk geht, dann besser
*irgendein* Internetzugang für die Flüchtlinge, den Freifunk-Menschen
mitorganisiert haben, als keiner.)

Du schweifst, glaube ich, weit vom Thema dieses Mailthreads ab,
derartiges thread hijacking wird als unhöflich empfunden. Ich antworte
dir trotzdem: Einen Freifunkrouter oder sonstigen AP im Uni-Netz zu
betreiben ohne das mit der Uni geklärt zu haben, ist generell keine
gute Idee.
Ich bin nur Laie, aber: Ich vermute, dass die Uni dem DFN vertraglich
zusichert, dass sie nur ihren Mitgliedern Zugang gestattet. Freifunk
würde klar dagegen verstoßen.


> Wobei wir uns ja alle einig sind, dass es ja "legendlich nur"

https://de.wiktionary.org/wiki/lediglich ? (Dies soll dich in keinster
Weise als dumm darstellen oder deinen Text in Frage stellen, ich
versuche nur deine Rechtschreibung zu verbessern.)


> ein Tunnel ist deren Traffic
> begrenzet werden kann. Somit verstehe ich selbst das Problem nur ansatzweiße.

https://de.wiktionary.org/wiki/ansatzweise ; die anderen Rechtschreib-
und Grammatikfehler korrigiere ich aus Faulheit nicht.


> Ich behaupte, dass das Problem eher politischer Natur ist.  Und die  übliche 
> Argumentation lautet:  "Wir haben doch eduroam".

Eduroam-Zugang ist streng auf die Mitglieder europäischer(?)
Unis/Hochschulen/Forschungseinrichtungen beschränkt.


> Weiß jemand von euch wie es eigentlich in Lübeck ist, sind dort Konten im 
> Uninetz?

Was meinst du mit "Konten"? Ah, beim dritten Lesen: Knoten?


-- 
Kind regards
    Christopher 'm4z' Holm / 686f6c6d

"We must respect the other fellow's religion, but only in the sense
and to the extent that we respect his theory that his wife is
beautiful and his children smart." --H. L. Mencken

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