Moin,

ein kleiner Hinweis auf die Richtigkeit im Artikel: "in Fischbek gibt es
schon länger Freifunk Router".


Entil'Zha


Am 06.11.2015 um 10:29 schrieb Torsten Prinzlin:
> Liebe Liste, 
> 
> Euch zur Kenntnis:
> 
> Hamburg 
> 
> Der Neue Ruf - Süderelbe, Neugraben, Neu Wulmstorf, Finkenwerder, 31.10.2015, 
> S. 7 
> Freifunk für Flüchtlinge
> SPD-Politiker macht Furore mit Projekt 
> ¦ imk) Fischbek, Am 13. Oktober um 14.29 Uhr war es soweit. Fischbek hat den 
> ersten Freifunk-Internetzugang. Der Fischbeker SPD-Politiker Henning Reh 
> stellt seinen Internetzugang nun auch anderen Nutzern zur Verfügung. "Ich 
> hoffe, dass dies ein Startsignal ist und auch mehr Menschen hier vor Ort 
> einen Teil ihrer Internetbandbreite der Allgemeinheit zur Verfügung stellen", 
> meint Reh dazu und ergänzt: "Da es für die Flüchtlinge meist die einzige 
> Möglichkeit ist, Kontakte in die Heimat zu Verwandten in anderen 
> Fluchtländern zu halten, ist Internet für sie unbedingt erforderlich, Wenn es 
> in den Einrichtungen keine Zugänge gibt, können sie nur über offene WLAN oder 
> per Smartphone ins Internet. Ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, also im 
> laufenden Asylverfahren, erhalten sie jedoch nur Prepaid-Verträge mit zum 
> Teil erheblichen Kosten." Konkret hat sich Freifunk zum Ziel gesetzt, offene 
> WLAN-Netze einzurichten und diese miteinander zu verbinden. Dies ermöglicht 
> einen freien Datenverkehr 
"durch die Luft" in der ganzen Stadt. Dabei wird ein WLAN-Router mit 
modifizierter quelloffener Software an das eigene Internet gehängt und stellt 
Dritten einen Zugang zur Verfügung, ohne dass diese auf das private Netz 
Zugriff haben. Im Idealfall sind die Freifunkrauter so flächendeckend 
aufgestellt, dass sie ein eigenes vermaschtes Netz bereitstellen und somit 
miteinander kommunizieren und so die Bandbreite des Internetzugangs nicht zu 
sehr strapazieren. "Wer sich mehr dafür interessiert, kann sich unter 
www.hamburg.freifunk.net informieren oder sich direkt mit mir in Verbindung 
setzen", bietet Reh an. "Die Kosten sind sehr überschaubar. Ich habe für das 
komplette Einrichten einschließlich eines guten Routers knapp 45 Euro und eine 
Stunde Arbeit aufgebracht. Allerdings sehe ich die im September vom 
Bundeskabinett verabschiedete Reform des Telemediengesetzes sehr kritisch. Hier 
wird zwar die Störerhaftung für Anbieter solcher Dienste eingeschränkt, das 
gilt aber nur, wenn der Anbiet
er sich von jedem Nutzer bestätigen lässt, dass dieser sich auch gesetzestreu 
verhält. Das ist so, als wür de man von jedem Straßenbenutzer eine schriftliche 
Erklärung verlangen, dass er nicht bei Rot über die Ampel fährt." Reh ist per 
E-Mail unter [email protected] erreichbar.
> 
> 
> Besten Gruß
> 
> 
> Torsten
> 
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> 
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> _______________________________________________
> Freifunk mailing list
> [email protected]
> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
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_______________________________________________
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