Hallo
Linksfraktion, Piraten, alternative Gruppen sind schon einmal die richtigen
wo es als erstes angenommen werden dürfte. Soziale Zentren, Freizeitzentren
oder ähnlich geartete Einrichtungen ohne Gewinnanspruch die idealen Partner.
Sollte aber klar so dargestellt werden das wir keine Linken, Piraten oder
andere politische Gesinnung sind sondern jedes Mitglied von FF frei in der
Wahl seiner Stimme bei der Wahl ist und der Politischen Organisation der er
beitritt. Logisch dabei das sich einiges was wir machen klar mit diversen
Politischen Meinungen streiten kann. 
Zu dem vorstellen, der Vortrag ist das eine, eine "einfache" Vorstellung bei
den entsprechenden Häusern und einen Router sinnvoll angenommen aufzustellen
und in Wartung zu halten wo er von einer Gruppe beachtet wird ist aber denk
ich der erste Schritt. 

Erst danach sehe ich etwas wie direkte Einzelvorträge.

Ein im Grunde einheitliches Blatt das jeder an einem Informativen Ort
aufstellen kann ist die erste Voraussetzung. Maximal ein Din A4 Blatt. Das
kann zum Beispiel auch auf einen Onlinevortrag verweisen. Das ist bei vielen
Firmen schon in der Informationspolitik üblich und entsprechend nicht ganz
ungewohnt für Nutzer. 
Ähnlich dem Animationsvideo das ja schon auf der Freifunkseite ist, nur eben
tiefgründiger. 
(https://hamburg.freifunk.net/worum-gehts )
Interessant wäre als erstes das was unbedingt in so einen Vortrag sollte,
das was möglichst rein sollte und das was definitiv nicht rein sollte. 
Schön wäre dazu wenn mehr als einer dazu antwortet!!! 

Rein sollte aus meiner Sicht eben das auf alle Fälle was das Video schon
sagt, dazu noch wie das mit der Umleitung ist etwas Tiefgründiger aber doch
noch für nicht IT-ler verständlich (schwer). Was CC und GNU sind. Eben das
zeigen das hier überprüfbare, im gewissen sinne mit dem entsprechenden
Wissen lesbare Technik angewendet wird wo keiner mal eben etwas rein
schmuggeln kann. 
Beispielsweise ein nicht auf die "Störerhaftung" eingehen bringt logisch die
entsprechende Frage genau danach wenn nur einer im Raum ist der von
entsprechenden Abmahnungen gehört hat oder betroffen war/ist. 
Zusammensammeln dessen was rein soll und muss ist ein Teil. Weitergehend
eben nicht in der Form das einer durch die Gegend reist und den Vortrag hält
sondern mit den Technischen Hilfen jeder einen fertigen Vortrag nutzen kann
der einen Ort hat wo es passt oder ihn mit einfachen Mitteln angepasst dann
auch für entsprechende Zielgruppen nutzen kann. 
LibreOffice wäre da ein Programm das auf Windows wie Linux läuft und auch
mit entsprechenden Audiodateien versehen es entsprechend jedem erlauben
dürfte den Vortrag abzuspielen (Bewusst nicht PowerPoint weil kauf Software
die sich eben nicht jeder leisten will oder kann und nicht unter Linux).
Vielen sogar mit oder ohne das FF-Wiki die darauf folgenden Fragen zu
beantworten. 
Werde auch bei 2 möglichen sinnvollen Standorten hier in Niendorf die Tage
ein Gespräch führen und entsprechend einer Reaktion da dann das Ergebnis
berichten. 
Im positiven Fall ist das aber dann auch auf der Knotenkarte lesbar.
Gruß Mathias

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Freifunk [mailto:[email protected]] Im Auftrag von
Jennifer Herbrich
Gesendet: Freitag, 5. Februar 2016 17:54
An: Die Freifunk Hamburg Mailingliste <[email protected]>
Betreff: Re: [Freifunk-Hamburg] Ungleichheit in Freifunknetz?

Hallo,

Hmm, das sind durchaus sehr wichtige Punkte die du da angesprochen hast. Ich
kenne einige aus den Büro der Linksfraktion Wandsbek Kern sehr gut. Ich
könnte versuchen Freifunk dort eine möglichkeit zu geben sich vorzustellen.
Vieleicht könnte Gernot dort auch den einen oder anderen Router unters Volk
bringen.

Würde sich jemand bereit erklähren mit mir ein Vortrag in sinne von Freifunk
stellt sich vor auszuarbeiten.

Ich selber muss sagen dass ich als Asperger Autist ehr mehr mit Computern
kann als mit Menschen weswegen ich selbst in sozialen Fragen (Vor eine
Gruppe zu sprechen, oä....) Hilfe bedarf.

Und denn noch möchte ich mich alerdings gegen die Digitale Kluft zwischen
Arm und Reich einsetzen und jeden den zugang zum Internet ermöglichen was ja
auch der Grund ist weswegen ich bei Frefifunk Mitmache.

Liebe Grüße,
-Aleksandar Herbrich

Am 05.02.16 schrieb Mathias Kunze <[email protected]>:
> Hallo
> Die Verteilung wo entsprechende Angebote sind liegt ganz klar an 
> sozialen Gegebenheiten.
> Die Hauptgegebenheit ist dabei wo sind wir selber und wo reden wir.
> Soweit ich das sehe sind zumindest die Aktiven die nach dem Aufstellen 
> der Technik auch mehr machen aus einer Ecke der IT. Weitergehend ihren 
> Freund, Freundin oder Kunden das Angebot machend erklärend verstehend es
nutzen.
> Eben Mund zu Mund Propaganda. Logisch dabei geredet wird auf der Ebene 
> der Freunde oder Kollegen, Familie.
> In der momentanen Situation dazukommend Werbung durch die Nachrichten 
> das Freifunk die Flüchtlingseinrichtungen vernetzt.
> Sinnvolle Verbreitung wäre in den Stadtgebieten eventuell mit der 
> Bewegung zu Einrichtungen die einen akzeptierten sozialen Charakter 
> haben und das Aufstellen von entsprechenden Routern und Grundinformationen
möglich.
> Sprich
> der Weg zu den Nachbarschaftstreffpunkten des Gebietes, mit denen 
> redend und anschließend handelnd Router und Information aufstellen.
> Bei Nachbarschaftstreffpunkten eventuell noch kombiniert mit einem 
> Vortrag für die Gäste im Sinne von "Freifunk stellt sich vor, auch du 
> kannst mit machen".
> Die Erfahrung sagt aber dazu das ein Anteil von 80% ein nein gibt da 
> ihnen die Informationen fehlen und das selber erlesen der 
> Informationen ihren Zeitrahmen sprengt. Ein 30 minütiger Vortrag an 
> einem Ort wo sie so oder so hin gehen der möglichst das Angebot auch hat
bringt dabei Vertrauen.
> Eventuell dabei auch weitere Möglichkeiten sich zu treffen und mehr.
> Eben "Laut werden".
> Bei einem Vortrag in einem Gebiet auch 1-2 vorbereitete Router dabei 
> haben für schnell entschlossenen oder eine Adresse das einer Helfen kommt.
> Auch die Angst vor Kosten, Störerhaftung und Zugriff auf das interne 
> Netz sind Ängste die beachtenswert sind.
> Gruß Mathias
>
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: Freifunk [mailto:[email protected]] Im Auftrag von 
> Jennifer Herbrich
> Gesendet: Freitag, 5. Februar 2016 01:52
> An: Die Freifunk Hamburg Mailingliste <[email protected]>
> Betreff: [Freifunk-Hamburg] Ungleichheit in Freifunknetz?
>
> Hallo,
>
> Wen man ein Blick auf die Knoten Karte wirft dann merkt man schnell 
> das in Altona und innenstadt viele Freifunk Router stehen. Eilbek und 
> Hohenfelde hingegen wird es signifikant weniger und in Wandsbek und 
> Rahlstedt sucht man fast vergeblich nach Freifunk.
>
> Ich würde gerne vorschläge sammeln und in die Tat umsetzen um diesen 
> umglücklichen Zustand zu ändern oder zumindest ein bissjen endgegen zu 
> wirken.
>
> LG, Aleksandar Herbrich
>
> _______________________________________________
> Freifunk mailing list
> [email protected]
> https://www.hamburg.ccc.de/mailman/listinfo/freifunk
>
>
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