Die taz hat am 24.11. einen ganz gut allgemeinverständlichen Bericht abgeliefert, der die Widersprüche in der Debatte anspricht.
Das finde ich gut, da die Bedeutung des Themas weiter vermittelt werden muss.
Zeit der Zäune
Mit der Digitalisierung des Kinos ist eine neue Dimension der
Reproduzierbarkeit erreicht. Die Branche reagiert nach
Law-and-Order-Manier: Wer kopiert, wird kriminalisiert
von DIETMAR KAMMERER
taz Nr. 7828 vom 24.11.2005, Seite 15-16, 363 TAZ-Bericht DIETMAR KAMMERER
http://www.taz.de/pt/2005/11/24/a0135.nf/text
(6 Monate umsonst zugreifbar)
mit einer Debatte, die in ihrer Rhetorik an Kalte-Kriegs-Hysterie
erinnert, werden die realen Probleme (und nicht zu vergessen: die
Chancen), die die Digitalisierung für all das aufwirft, was wir
bislang unter Kino verstehen, erst recht verfehlt. Vom
Vertrauensbruch, der an den Kinozuschauern begangen wird, ganz zu
schweigen. Eine Lösung muss gefunden werden.
Lösungvorschläge werden nicht besprochen;
die genannten "Creative Commons" und "Kultur-Flatrate" sind
meiner Ansicht nach nicht problemlösend genug.
Bernhard
pgp8RmlW9JiAW.pgp
Description: PGP signature
_______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] http://lists.gnu.org/mailman/listinfo/fsfe-de
