Matthias-Christian Ott wrote: >>> Irgendwie ist so etwas doch der totale Entzug der Freiheit und geht doch >>> weiter als bisher bekannte Systeme, denn DRM kann man klar erkennen und >>> durch Einsatz freier Software vermeiden. >>> >>> >> Wo wird die Freiheit entzogen? Ich kann mit den Daten machen was ich >> will. Keinerlei technische Beschränkungen. >> > > Na ja, so technisch gesehen schon. Aber stell dir vor, ein Freund sendet > dir eine Datei und auf einmal bist du mitschuldig, weil man das die > Verbreitung durch Wasserzeichen verfolgen kann. > Man kann die Verbreitung nicht verfolgen, sondern nur den Ursprung einer Datei herrausfinden. Es ist nicht so dass jeder PC seine eigene ID beim Abspielen mit einbaut. > >>> Glücklicherweise wird man diese Techniken nicht gegen freie Software >>> einsetzen können und man ist ja nicht gezwungen diese Inhalte von >>> diesen Firmen zu kaufen, aber z.B. könnte man diese Techniken nutzen >>> um DRM Systeme zu realisieren, die noch viel schlimmere Ausmaße haben >>> als die heutigen. >>> >>> >> Die Beschränkungen sind komplett weg. In meinen Augen besser als DRM. >> > > Für freie Software vielleicht. Aber ich denke, dass diese Systeme > sicher in Kombination mit DRM zum Einsatz kommen, denn sonst kann der > "Diebstahl" ja nicht festgestellt werden und das System hat keine > Wirkung mehr. Denn wenn du den Inhalt mit freier Software wiedergibts, > dann ist das Wasserzeichen ja egal (selbst wenn du die Datei "unrechtens" > kopiert hast). > > >>> Die vorgeschlagene Kennzeichnung halte ich aber doch für gesetzlich >>> notwendig, denn bei DRM gibt es ja auch entsprechende Kennzeichen. >>> >>> >> In meinen Augen müsste bereits jetzt klar gesagt werden, ob/dass >> personenbezogene Daten in den Dateien sind. Es würde mich übrigens stark >> wundern wenn die Vertreiber das nicht lautstark betonen um >> "Raubkopierer" abzuschrecken (das ist ja letztendlich der Sinn der >> Wasserzeichen). >> > > Warscheinlich sind diese Wasserzeichen ohne DRM nicht sonderlich nützlich > und es handelt sich um eher um Psychologie zur Abschreckung. > Doch, es ist nützlich: Um P2P-Kopiererei einzudämmen. > >> In meinen Augen sollten genau zwei Nummern in einer der Dateien sein: >> Eine Anbieterkennung und eine Song-ID. Die Kombination Anbieter+SongID >> sollte für jede eeinzelne Datei eindeutig sein. >> Das würde Allen entgegen kommen: Anbieter können weiterhin den Ursprung >> einer Datei zurückverfolgen (Die haben ja 'ne Datenbank, die >> AnbieterID+SongID mit Kundennummer verknüpft), aber Außenstehende >> könnten nicht anhand der Daten sehen wem sie gehören. >> > > Na ja, wie wollen die denn ohne DRM die Daten zurückverfolgen? Mit sowas > schrecken sie vielleicht Menschen ab die Dateien über P2P Netzwerke > zu verbreiten. > Zurückverfolgung funktioniert folgendermaßen: In P2P-client deiner Wahl Song diener Wahl runterladen. AnbieterID und SongID extrahieren. In Datenbank nachschauen, wer der Ursprung für die Datei ist. Zum Anwaltskäfig gehen und 2 Stück auf den Ursprung hetzen. > Meiner Meinung nach kommt diese Technologie mit DRM zum Einsatz und dient > dann dazu Mitschnitte beim Abspielen zu verhindern und die Verbreitung > zu kontrollieren. > Das wäre ein System was schlicht und ergreifend keiner kaufen würde. > Aber solche Wasserzeichensysteme haben sowieso nur mit Überwachung den > gewünschten Effekt. > Nö, wieso? Es geht nicht um die Privatkopie, sondern um P2P.
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