On 2011-02-17 13:18, [email protected] wrote: > > Ich sehe es als Entwicklungsprozess vom proprietären StarOffice zum > > heutigen LibreOffice, und da war der Guerilla-Hack ein wichtiger > > Schritt. > > In welcher Hinsicht bitte? Dass es für die Freiheit der Anwender > bedeutungslos war, hatte ich schon erwähnt. Auch firmenintern dürfte > es keine Rolle gespielt haben -- Sun's Entscheidung hatte andere > Gründe.
Ohne den Guerilla-Hack würde es LibreOffice heute vielleicht nicht geben. Ist im Nachhinein müßig darüber zu spekulieren. Nur ist doch klar: Irgend jemand muss mal anfangen, muss mal abseits vom Mainstream denken, muss mal in der Freizeit was zusammenbauen, muss mal widersprechen und muss mal etwas neues in die Welt setzen. Das macht Leute wie Richard Stallman oder LInus Torvalds oder Eike Rathke (danke, übrigens, für den Bericht!) aus -- egal wie "groß" der Beitrag im Einzelnen war. Jeder kann das. Wenn man den Werdensprozess versteht, dann kapiert man mehr, als wenn man nur auf die Fakten hier und jetzt fixiert ist. Deswegen gehören die Freiheit des Produkts und der Produktionsweise auch zusammen. Freie Menschen sind nun mal produktiver als gegängelte. Es ist kein Zufall, dass dies auch im Businessbereich genutzt wird. Da gibt's wenig ideologsche Scheuklappen (wenn nicht gerade aus Gründen kurzfristigen Profits sinnvolle langfristige Entwicklungen abgebrochen werden wie bei MeeGo). Dass sich die FSF(E) als Lobyorganisation auf die Produktseite konzentriert, ist völlig legitim. Aber einseitig und mir zu begrenzt. Ich unterstütze sie ja deswegen trotzdem. Ciao, Stefan -- Start here: www.meretz.de _______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
