Liebe freunde,

basierend auf dem hinweis von Gerhard habe ich diesen text auf Rubikon auch in unserem diskurs-kreis zur diskussion gestellt.

Sehr gut gefaellt mir die antwort von Michael, weil sie eine perspektive anvisiert. "Ein eigenes "soziales Netzwerk" für Entwickler Freier Software schaffen, weit verteilt und hoch redundant? Mit all' den nützlichen Features?" Das "OSDN Open Source Developer Network"? Ja, auf jeden fall. Streng dezentralisiert geografisch und thematisch der ressourcen, verbunden im netz OSDN.

Die basis sind fuer mich die "Community Server Spaces" oder irgend ein name. Gemeinschaftlich betriebene Server installationen, frei nutzbar fuer personen und gruppen. Unabhaengig der nutzung finanziert, falls notwendig, von der gemeinschaft derjenigen menschen, die solche gemeinschaftlichen strukturen wollen.

mit lieben gruessen, willi


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Betreff: Open Source im Fokus von Macht und Gier
Datum: Sat, 10 Jun 2017 16:31:40 -0400
Von: willi uebelherr <[email protected]>

Open Source im Fokus von Macht und Gier
Peter Frey, 10.6.2017
https://www.rubikon.news/artikel/open-source-im-fokus-von-macht-und-gier

Liebe freunde,

diesen hinweis bekam ich von der liste der deutschen FSF (Free Software Foundation). Ich bin ja ueberrascht, wie weit das spektrum von Rubikon reicht.

Wir haben ja so manche spezialisten fuer finanzfragen in unserem kreis. Z.B. Marco und Franz Hoermann. Ich vermute, dass eine direkte kapitalisierung von global repositos, also global erreichbaren ServerHosts fuer konstruktionsdaten, hardware oder software, nicht so sehr im mittelpunkt steht. Eher als konzentrierte, zentralisierte plattformen, wo ein durchsuchen einfacher wird.

Der kernel von Linux hat von vorneherein seine eigene plattform. Ebenso das gesamte GNU projekt mit Savannah. Gitlab ist ebenso ein selbstorganisiertes projekt. Unsere zukuenftigen "Community Server Spaces" ebenso.

In dem artikel sind ja viele referenzen angegeben. Meine frage ist ja, warum agieren finanzfonds mit strengen rendite erwartungen in diesem feld? Wie laufen die geldstroeme wieder zurueck aus einem bereich, wo selbst keine geldstroeme erzeugt werden?

Und welcher Peter Fray ist das? Der ehemalige ZDF chefredakteur wohl kaum.

mit lieben gruessen, willi


Die antwort von Jens Wernicke kam prompt und ich gab sie weiter:

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Betreff: Re: Open Source im Fokus von Macht und Gier
Datum: Sat, 10 Jun 2017 17:47:51 -0400
Von: willi uebelherr <[email protected]>

Liebe freunde,

diese nachricht von Jens gebe ich euch gerne weiter. Diesen ansatz finde ich grossartig. Ich nenne das: Freie DenkerInnen, vereinigt euch. Ist ja das gleiche wie das, was Jens meint. Rubikon ist wirklich ein durchbruch. Eine oeffnung der freien und kritischen reflektion. Meinen grossen dank an unsere freunde.

mit lieben gruessen, willi

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Betreff: AW: Open Source im Fokus von Macht und Gier
Datum: Sat, 10 Jun 2017 22:39:58 +0200
Von: Jens Wernicke <[email protected]>
An: 'willi uebelherr' <[email protected]>

Lieber Willi,

genau das war "der Plan" mit Rubikon: Raus aus der Nische! - Vernünftige aller Milieus, vereinigt Euch.

Herzlich:
Jense

und in einer 2. mail:
PS:
Peter Frey, Baujahr 1960 und seit 1965 Dresdner, ist gelernter Autoschlosser, war LKW-Fahrer, Taxifahrer, selbständig in der IT-Beratung, insolvent, Sozialhilfeempfänger, Hartz IV-Empfänger und studierte schließlich ab 2004 Informationstechnik. Seit einigen Jahren ist er hauptberuflich als Administrator tätig und betreibt nebenher den Blog Peds Ansichten.

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