Am 17/6/2017 um 01:55 schrieb Dr. Michael Stehmann:
..
Damit es auch willi versteht ;-) :
Die FSFE hat derzeit nicht die Ressourcen, ein für alle offenes System
anzubieten, da das Sponsoring durch eine Tarnfirma von NSA oder CIA
bislang noch nicht erfolgt ist.
Gruß, Michael

Lieber Michael, du hast humor und das ist oft hilfreich.

Hallo Max,

auch wenn Framasoft einen guten untertitel verwendet, "There is a long way to go, but the road is Free…", scheint es doch etwas ganz anderes zu sein wie die vorschlaege, die hier auf dem tisch liegen.

Da sich, meineserachtens, die FSFeu/de mehr um die verwertung von freier software fuer service/administration-jobs kuemmert, liegt deine antwort zu David nahe. Also aehnlich den investmentfonds oder "Tarnfirma von NSA oder CIA".

Generell. Wir muessen nicht nachhelfen, dass menschen freie software verwenden. Koennen also daraus auch keine aufgaben ableiten.

Am beispiel der stadtverwaltung von Muenchen wird allerdings deutlich, dass wir den einfluss der bevoelkerung staerken muessen. Wenn diese veranstaltung nun selbstherrlich das vertrauen an Microfoft ausspricht und gleichzeitig alles tat und tut, um die eigenen mitarbeiter zu denunzieren und zu blockieren, dann geht es um korruption. Und korruption ist nur moeglich, wenn es dunkle und geheime raeume gibt.

Aber daraus folgt ja eine ganz andere aufgabe. Die offenheit und transparenz herstellen.

In bezug auf feie technologie, freie hardware und freie software, geht es um entwicklung und entfaltung, um reengineering fuer geschlossene chips, die geschlossenen raeume aufbrechen. Also auch um "hacken".

Und damit sich das entwickeln und entfalten kann, reicht es fuer die FSFxx, mitzuhelfen, dass solche raeume entstehen. Damit sind wir wieder beim vorschlag von Norman.

Ich hoffe, jetzt nicht wieder ins "fettnaepfchen" getreten zu sein.

mit gruessen, willi


-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: Re: git.fsfe.org - Git-Service für FSFE-Unterstützer
Datum: Sat, 17 Jun 2017 11:27:29 +0000
Von: Max Mehl <[email protected]>
An: [email protected]

Hallo David,

# David Rabel [2017-06-16 20:52 +0200]:
> Abgesehen davon: Wäre eine solche Plattform für alle Freie Software
> nicht wirklich um einiges sinnvoller, als nur gekoppelt an Engagement
> für die FSFE? Ich vermute, wenn man sowas sowieso betreibt, verursachen
> ein paar Projekte mehr kaum einen Mehraufwand.

Ich vermute, das könnte aktuell nach hinten losgehen. Wie schon in einer
früheren Mail geschrieben, könnte eine komplett offene Plattform unserer
Einschätzung nach unter Umständen schnell unsere technischen Ressourcen
auffressen (denn auch diese sind beschränkt). Aber nicht nur das: Wir
müssten auch ungleich mehr Arbeitszeit von Angestellten und
Ehrenamtlichen aufwenden, wenn statt 500 aktiven Nutzern womöglich 5000
die Plattform nutzen würden, was unsere Infrastruktur ungleich mehr
belasten würde.

Darüber hinaus ist es auch keine Frage von Geld (wie hier irgendwo
angesprochen wurde), sondern der Kernaufgaben und Kompetenzen der FSFE.
Zu diesen gehört unter anderem, dass wir auf zahlreichen Ebenen Freie
Software erklären, diese politisch vorantreiben oder Unternehmen und
Behörden darin unterstützen, Freie Software zu nutzen und zu entwickeln.
Das großflächige Anbieten von technischen Plattformen gehört jedoch
nicht dazu, darauf konzentrieren sich andere Organisationen [1] und
machen das auch hervorragend.

Viele Grüße

Max

[1] z.B. https://framasoft.org
_______________________________________________
FSFE-de mailing list
[email protected]
https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de

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