Hallo Wolfgang,

ich habe Dir (und der Liste) zum Thema "Politik" ausführlich am 11.5. geantwortet und werde das nicht noch einmal wiederholen. Und natürlich ist das auch eine technische Frage.

Zum Thema "Haushalte": Das funktioniert bestens für alles außer Gaming und wer das bei sich und seinen Bekannten nicht auf FOSS umstellt, der will eben nicht - oder in der Familie wird gespielt, meiner Erfahrung nach der häufigste Grund. Was willst Du da diskutieren? Gaming auf Linux? Da geht es nur am Rande um FOSS und Gaming ist sicher nicht die Kernkompetenz der FSFE. Zum Thema "Haushalte" sehe ich keinen Diskussionsbedarf.

Viele Grüße
Ilu

Am 17.05.20 um 15:22 schrieb Wolfgang Romey:
Ich frage mich, warum in der aufschlußreichen, interessanten Diskussion
eigentlich fast niemand auf das Thema

“Befreiung der Haushalte, der Behörden, ...”.
Eingeht. In diesen Bereichen ist das wohl keine technische Frage.

Im Haushalt ist es eine Frage des Wollens, in Behörden eine Frage der Politik.

Wolfgang
Am Montag, 11. Mai 2020, 17:01:53 CEST schrieb Wolfgang Romey:
Ich gehe das Thema noch einmal aus meiner Perspektive an.
Offensichtlich gibt es hier einige Leute, die sicher die Schwierigkeiten für
Betriebe richtig beschreiben, das bezweifele ich gar nicht.

In meinem *privat* Haushalt verwenden meine Frau und ich nur Freie Software
(Mint und Kubuntu), in meinem Umfeld sehe ich wenige Personen, die das nicht
auch könnten.
In Mülheim an der Ruhr haben wir inzwischen mehr als 300 Rechner von
Microsoft
befreit, aber dennoch sicherlich noch keine kritische Masse erreicht. Es
wäre
sicher mehr möglich gewesen, wenn die FSFE das zu ihrer Kampagne gemacht
hätte.

Ich habe lange Jahre bei Bezirksregierung Düsseldorf als Dezernent
gearbeitet.
Für keine meiner Aufgaben wäre proprietäre Software nötig gewesen. Das
Hausnetz wurde meiner Erinnerung nach auf Linux-Basis betrieben. Das
Innenministerium hat aber vorgegeben, daß Microsoft Software für die
Büroarbeiten eingesetzt werden *muß*. Hilfreich dafür war sicherlich ein
Besuch von Herrn Gates beim Ministerpräsidenten NRW.

Das Alles spricht doch wohl für eine Kampagne.
Die FSFE bejubelt aber lieber die Demontage von Stallman, statt sich gegen
den
Epstein-Freund Gates zu richten. Ich frage mich, warum.

Wolfgang

Am Montag, 11. Mai 2020, 09:39:02 CEST schrieb Theo Schmidt:
Am 10.05.2020 um 21:49 schrieb Wolfgang Romey:
Wäre es nicht endlich an der Zeit, daß die FSFE eine Aktion zur
Befreiung
der
Haushalte , der Behörden, ... von Microsoft-Software startet? Oder beißt
sich
das mit den Interessen von Sponsoren.

Aktuell die beste Möglichkeit dazu ist es wohl keine Videochats mit MS,
Google, Apple, Zoom, usw. Software zu tätigen, sondern z.B. mit Jitsi
Meet oder Big Blue Button.

Leider scheint der "Kampf" um Office-Produkte verloren: ich sehe überall
MS Office 365, obwohl die Leute (inkl. Steuerzahler) dafür jedes Jahr
teuer bezahlen müssen. In den etablierten politischen Parteien scheint
das entsprechende Bewusstsein fast völlig verloren gegangen zu sein,
auch wenn "Open Source" oft positiv besetzt ist, gerade beim Thema
Corona-App.

LG, Theo
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