Hallo,

Am 16.12.21 um 11:04 schrieb Bernhard E. Reiter:

.. was nach Urheber- und Copyrightexpert:innen eine größere Freiheit
verspricht, da mehr Robustheit gegen bestimmte juristische Probleme.
(Auch das ist ebenfalls eine alte Debatte, kann entsprechend nachgelesen
werden.)

Genau das sind die Gründe, weshalb es ein schlechtes Beispiel ist:

Zum einen, dass trotz der "größeren Freiheit" (für den Urheber) die Restriktionen dieser Lizenz noch als unzureichend erachtet werden (weshalb sie eben bei bestimmten Schriftwerken keine Verwendung finden soll).

Und zum zweiten, dass, wenn der Urheber von seiner "größeren Freiheit" Gebrauch macht, ernsthafte Menschen das Werk als nicht frei lizenziert erachten.

Btw.: Ich habe "frei" im Sinne von "Freier Software" immer so verstanden, dass es um die Freiheit des Lizenznehmers und nicht um die des Urhebers geht.

"Seit 2001 stärkt die FSFE die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern, ..."

( https://fsfe.org/about/legal/legal.de.html )

Auch die Person, der ein Werk kreativ weiterentwickeln möchte, ist eine Nutzende.

Gruß
Michael


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