Hallo,die Meinung eines anderen zu ändern, nannte man früher einmal "überzeugen". Heute soll ein solches Unterfangen Zensur und Unterdrückung sein.
"Überzeugungsarbeit", aber auch die Bereitschaft, die eigene Überzeugung in Frage zu stellen und gegebenenfalls seine Meinung zu ändern, war einmal der Preis, den alle Bürger für eine funktionierende Demokratie aufbringen sollten.
Daher kann man schon die Frage stellen, in welcher Ordnung die leben wollen, die sich das "Recht" zum Mobbing nicht nehmen lassen wollen. Die der Überzeugungskraft der eigenen Argumente so wenig trauen, dass sie zur Vernichtung oder zumindest zum Zum-Schweigen-Bringen Andersdenkender aufrufen und versuchen, diese entsprechend einzuschüchtern.
Zurück zum Thema: Nicht die Medien (hier Telegram) sind das eigentliche Problem, sondern das Problem ist, dass es Mitbürger gibt, die sich dort in einer Weise äußern, die dem Gemeinwohl und der politischen Kultur äußerst abträglich ist.
Also nicht den Boten "köpfen", sondern auf die Absender der Botschaften Einfluss nehmen! Diese sind, wie schon geschrieben worden ist, das Problem und würden sich unweigerlich andere Kommunikationskanäle suchen.
Gruß Michael
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