Ceres wrote:
> Ich dachte immer 2 unterschiedliche Netze einfach so zu verbinden ginge
> nicht. Jetzt wo ich aber genau das brauche, wollt' ich es genau wissen.
> Leider habe ich kein Matrial dazu gefunden.
Es gibt verschiedene Wege - Ich nutze meist den folgenden fuer
sowas:
(1) PC1 PC2
IP: 192.168.1.177 192.168.168.20
Mask: 255.255.0.0 255.255.0.0 Class B
oder:
(2) PC1 PC2
IP: 192.168.0.1 66.70.34.150
Mask: 0.0.0.0 0.0.0.0 Full Internet
mit andern Worten, ich mache das lokale Netz so gross, dass beide
Rechner dazugehoeren. Das geht sogar gut, wenn im lokalen Netz
ein Gateway-Rechner zum Rest der Internet-Welt steht und man es
dort nur mit Netzen zu tun hat, die vom lokalen Netz nicht
'verdeckt' werden - also im Beispiel (2) wuerde es nichts, im
Beispiel (1) geht das. Zur Not kann das lokale Netz noch geCIDRt
werden, um paar Bits Netmask zu gewinnen - informier Dich ggf.
ueber "classless inter domain routing (CIDR)" aus den RCFs.
Eine moegliche Alternative ist ein deutlich staerkerer Eingriff
in die Konfiguration eines der Rechner, was Du wohl nicht willst,
richtig?
> Also, wie w�rdet ihr vorgehen, wenn ihr vor Ort den HS-Server simulieren
> wollt ?
Ich tue das ebenfalls, und hier ist meine (z.T. noch geplante)
Vorgehensweise:
(a) ich benutze einen Notebook-Rechner, daher braucht der einen
eigenen (vescheidenen) Kernel.
(b) auch bei der Partitionierung muss ich schon aus Platzgruenden
vom Original abweichen,
(c) zudem will ich ausser Debian Linux weitere Boot Partitionen
haben, weil der Rechner noch fuer andere Zwecke dienen muss:
- Lilo
- MS-Dos
- Windows
- Debian root
- OS/2
- Linux swap
- Linux & Windows & OS/2 & BEOS shared data
- hibernation swap
(d) Ich nutze BEOS nur nach einem vorherigen
Windows-Boot und ohne eigene Partition.
Interessant ist ja nur die Linux Konfiguration.
(e) Fuer Ip-Nummern und Netmasks nehme ich eigene aus dem
192.168.*.* er Netz, also andere als bei hopi.hostsharing.net
(f) Ausser einem eigenen Kernel, der dem von hopi.hostsharing.net
aehnelt, aber natuerlich ueber die notwendigen Notebook Extensions
verfuegt, installiere ich die gleiche Software wie auf
hopi.hostsharing.net moeglichst in der gleichen Konfiguration
(g) Zusaetzlich dazu installiere ich einige Software, die ich
brauche, wenn ich das System nicht fuer Hostsharing Simulation
nutze, und schiebe die alle in einen eigenen runlevel, oder
aehnlich - den X server zum Beispiel.
Wenn das nicht funktionieren sollte, dann muss evtl. noch mal
eine weitere Partion her. Ich hoffe nicht.
(h) Ich teste dann Win4Lin, um einen WIN-client zu bekommen,
mit dem ich auf die Server unter Linux zugreife, wenn ich nur
einen Rechner im Netz habe, beispielsweise in der Eisenbahn.
Mal schauen, was dabei heraus kommt.
Da Du im LAN zwei Rechner hast, wuerdest Du auf die beiden
letzten Punkte wahrscheinlich verzichten koennen.
Gruesse von Purodha Blissenbach - e-mail: <[EMAIL PROTECTED]>
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