Am Mittwoch, den 31.03.2010, 21:33 +0200 schrieb Nils-Christoph Fiedler: > Ich finde das ja überhaupt nicht schlimm, dass hier > Übersetzungsmitteilungen drüber laufen! :-) Wie gesagt, ich bin mir auch > nicht sicher, ob eine eigene, deutsche Seite wirklich nötig ist, weil > der Support wohl tatsächlich eher über die Distributionen geht. > Ich hatte nur gedacht, dass diejenigen, die für eine deutsche Seite > waren, irgendwelche Veränderungen nun nicht schon wieder einschlafen > lassen wollten. Der derzeitige Zustand ist ja auch nicht optimal..
Was hier vor einiger Zeit mal diskutiert wurde, scheint tatsächlich wieder eingeschlafen zu sein. Kein Grund zu weiteren Überlegungen und Maßnahmen also. Ich habe nur meinen Unmut darüber geäußert, dass hier offensichtlich Leute ihre alte Mailingliste wiederhaben wollten, obwohl sie seit Menschengedenken hier nichts eingebracht haben. Ich rede nicht von deren Beiträgen zu anderen Bereichen von GNOME, aber diese Liste für deutschsprachige GNOME-Benutzer wird anscheinend schon lange nicht mehr gebraucht. Also bleibt alles, wie es ist. > Aber ich finde die Idee mit einer übersetzten gnome.org Seite ebenfalls > besser. - Was muss denn da geschehen, damit mit den Übersetzungen > angefangen werden kann? Dieses Projekt ist schon lange in Arbeit. Ziel ist es, aus den HTML-, PHP- und Wiki-Dateien die übersetzbaren Strings zu ziehen und (irgendwann in naher/ferner Zukunft) über Vertimus zur Verfügung zu stellen. Derzeit muss man sich aber dort extra registrieren [1]. Da hab ich aber ehrlich gesagt keine Lust dazu, ein zweites GNOME Translation Project zu unterstützen, dessen Existenz ich keineswegs rechtfertigen will. Und was ich dann überhaupt dort übersetzen kann, ist zweifelhaft. Wenn ich unten rechts auf den Link zu Französisch klicke, sind noch nicht mal die zwei Strings der Startseite übersetzt, und die Links in der Leiste oben sind größtenteils verschwunden. Solange das nur den Status einer Machbarkeitsstudie hat, will ich da nicht mitmachen. Schließlich geht es nicht um den Webauftritt eines einzelnen Projekts, sondern immerhin um GNOME als Ganzes. > Aber mal eine andere Frage: Gibt es denn eine Distribution, die ein > reines GNOME verwendet? Wäre Foresight Linux so ein Kandidat? Foresight habe ich noch nie probiert, aber laut eigener Aussage liefern sie ein unverfälschtes GNOME. Du kannst aber davon ausgehen, dass die an kommerzielle Anbieter gekoppelten Distros (Fedora, Ubuntu, Mandriva, Opensolaris usw.) allesamt GNOME verschlimmbessern, um eben von anderen unterscheidbar zu sein. Bei Debian beschränken sich die Patches auf den Unterbau und das Artwork. Bei Exoten wie Paldo [2] kriegst du zwar ein sauberes GNOME, aber die ist mangels komfortablen Einstellungswerkzeugen (sogar gnome-system-tools fehlt!) definitiv nur fortgeschrittenen Anwendern zu empfehlen. Ein wirksames Sicherheitsmanagement gibt es auch nicht. [1] http://website-editors.gnome.org/join_form [2] http://paldo.org/ Gruß Mario _______________________________________________ gnome-de mailing list [email protected] http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/gnome-de
