Tagungsankündigung

"Frieden: Eine philosophische Herausforderung?"
Internationales Kolloquium
Kulturwissenschaftliches Institut Essen
RWTH Aachen
Aachen (Deutschland)
17. bis 20. Februar 2005


In letzter Zeit haben sich viele Philosophen mehr damit
beschäftigt, die Probleme der Rechtfertigung und
Legitimierung gewisser Formen der Gewalt und des Krieges im
Namen der Menschenrechte, der Gerechtigkeit oder einer
Verantwortungsethik zu diskutieren, als den Frieden und
seine Bedingungen zu denken. Im Hintergrund dieser
Rechtfertigungsdiskurse schwingt zumeist ein Friedensbegriff
mit, der "rein negativ" als bloße Abwesenheit von
interkollektiven Gewalthandlungen oder schlicht als
funktionierende Ordnung gedacht wird. Ist aber der Friede
nicht mehr als bloße "Kampflosigkeit"? Diese Frage sollte
entscheidend sein für ein erneutes und neues Denken des
Friedens.

Mit Vorträgen von: Robert Bernasconi, Gertrud Brücher,
Monique Castillo, Iris Därmann, Antje Kapust, Wulf
Kellerwessel, Matthias Lutz-Bachmann, Hajo Schmidt, Lutz
Schrader, Christina Schües, Werner Stegmaier, Gianni
Vattimo, Bernhard Waldenfels u.a.

Leitung:
Pascal Delhom (Uni Flensburg)
Alfred Hirsch (Uni Hildesheim/KWI Essen)

Information und Anmeldung per E-Mail:
[email protected]



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