Am 13.06.2012 08:39, schrieb Kurt Ackermann: > Hallo zusammen, > > ich kann mich den Ausführungen nur voll und ganz anschließen. >
Ich nicht. Ich würde mich sogar schämen. Bei so schlechten Ausreden hätte ich die Signatur weggelassen und die Email mit einer australischen IP-Adresse eingeliefert. Soweit zum Luftablassen. > einschließlich der passiven Nutzung der Liste! > > Am 13.06.2012 07:56, schrieb Uwe Drechsel: >> Hallo zusammen, >> >> ich gehöre auch zu denen, die auf der Liste wenigstens passiv mitlesen :-) Wenn alle schreiben würden, wäre auch hier viel los. >> Daher würde es mir auch nicht gefallen, sie zu schließen. Beim Thema >> Einführung von IPv6 halten wir uns momentan auch noch etwas zurück. Warum? >> Einmal aus >> den bereits genannten Gründen (keine Not usw.) Welche sind das? Wie ist Not definiert? Falls sich diese Not auf das ausreichende Vorhandensein alter Adressen bezieht, wäre globales Denken und lokales Handeln gefragt. Wieviel NAT und CGNAT soll den Internetnutzer hier und weltweit noch zugemutet werden? Gegenbeispiel: USA Diese Land hat (historische begründet) bekanntermaßen die meisten Adressen alten Typs. Ganz ohne Not, haben ISPs, Regierung und Universitäten die Umstellungen in den USA vorangetrieben und treiben sie voran. Laut google-Statistik ist dort der Anteil der IPv6-Nutzer aus dem Rauschen von diversen Tunnelmechanismen über 0,5% auf 1,02% innerhalb der letzten Wochen gestiegen. Zum Vergleich: Deutschland 0,21%, Frankreich 4,6%, Rumänien 6,88% und China 0,6%. >> aber vor allem auch deshalb, >> weil wir noch im Unklaren darüber sind, wie das Netz an der Uni am >> sinnvollsten strukturiert werden sollte. Generell gibt es ja verschiedene >> Ansätze dazu. Die Unklarheit beseitigt sich nicht von selbst. Die Mailingliste ist eine Möglichkeit dazu. Einige Mitglieder geben sicherlich auch über den nicht öffentlichen Weg gern Erfahrungswerte weiter. >> Wir wollen einfach Anfängerfehler in der Strukturierung >> vermeiden, die sich dann irgendwann rächen. Wir warten da so ein wenig auf >> die >> Erfahrungen der anderen Admins. Vielleicht gibt es da ja schon welche, >> zumindest dazu, wie man das Netz nicht strukturieren sollte... Zu langes Warten ist der größte Anfängerfehler, sofern man im Jahr 2012 noch von Anfängern reden kann. Ich denke mal wir reden hier nicht von Informatikschülern und Studenten, die das mal nebenbei machen, sondern von professionellen Netzverantwortlichen und Systemadministratoren. Die Umstellung braucht zweifellos Zeit. Nur wenn man erst anfängt, wenn die Not noch größer ist, hat man diese Zeit nicht mehr! Mit freundlichen Grüßen Thomas Schäfer -- There’s no place like ::1 Thomas Schäfer (Systemverwaltung) Ludwig-Maximilians-Universität Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung Oettingenstraße 67 Raum C109 80538 München ☎ +49/89/2180-9706 ℻ +49/89/2180-9701 -- ipv6 mailing list [email protected] http://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/ipv6
