Noch eine Bemerkung... ist es nicht der Fall, dass die ganze Szene eher eine 
Parodie der extremen Reduzierung der Gestalt Jüngers darstellt? Es ist so 
masslos übertrieben, dass es gar nicht ernst (sic!) genommen werden kann - 
insbesondere dann, wenn man den gesprochenen Text mit in das Ganze einbezieht. 
Ich konnte selbst gar keine Boswilligkeit etwa der Theweleitischen Art 
entdecken.

Oder man ist übersensibel und hat keinen Sinn für Humor :)

Leider hatte ich den Rest eben dieser Sendung nicht gesehen und kenne nur den 
Ausschnitt von YouTtube. Dementsprechend sind meine Anmerkungen zu relativieren 
;)

jk

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Sent: Monday, 25 September, 2006 10:04:09 PM
Subject: Re: [Juenger-list] Abermals Burgunderszene, diesmal als Video

Vermutlich liegt das daran, weil Harald Schmidt Jünger auch nur aus dem 
Feuilleton kennt. Für einen Achtundsechziger ist er zu jung. 

Interessant übrigens die Rolle Carl Schmitts in der Sendung, vorhanden, aber 
abseits und der Adlatus kam ins Stottern.



Gruß

Walter Hedderich


In einer eMail vom 25.09.2006 20:55:17 Westeuropäische Normalzeit schreibt 
[email protected]:


> Das Reduzieren Jüngers auf Wehrmachtsmütze
> und Haenkreuz ist eine typische Faschismusgeste des
> Achtundsechzigertums.
> 

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