----- Original Message ----- From: "welt.de" <[email protected]> To: [email protected] Sent: Monday, October 18, 2004 3:12 PM Subject: Kopie Ihres Leserbriefes an WELT.de
> Zu: "Das Rommel- Komplott"; WELT vom 17. Oktober > Martin Walser schreibt, ein Autor solle fuer jede Stunde, die er taeglich schreibt, wenigstens zwei Stunden dem Lesen widmen. Das waere ein angebrachter Rat fuer den Autor des gegenwaertigen Artikels. So schreibt Herr Reuth: \" Als er (Rommel) in einem Lazarett bei Paris von Stauffenbergs Attentat auf Hitler erfuhr, drueckte er sein Entsetzen darueber aus, \" dass man versucht hatte, Hitler zu toeten, was etwas ganz anderes war als die Ausuebung eines Drucks auf ihn, damit er auf Frieden bittet.\" Hingegen beschreibt Ernst Juenger in seinem Tagebuch genau das Gegenteil:\" Wir kamen auf den 20.Juli 1944 und Stauffenberg.Rommel hatte gesagt, als er davon erfuhr:\" Hat man denn keinen Hauptmann mit einer Armeepistole gehabt?\" \"Siebzig Verweht\" 15. Juni 1945. Fernerhin schreibt Reuth:\" Es war die Ironie des Schicksals, dass nun ausgerechnet der nach Herrlingen verlegte Rommel, in dessen Wertskala die Treue gegenueber dem obersten Befehlshaber, wie sie sich im soldatischen Eid > manifestierte, an hoechster Stelle stand, der Teilnahme am 20. Juli 1944 bezichtigt wurde. Tatsaechlich hatte das weitverzweigte Netz des Widerstandes bis in die unmittelbare Umgebung des UNWISSENDEN Rommels gereicht.\" Auch hier behauptet Ernst Juenger genau das Gegenteil:\" Speidel liess das Manuskript des Ausrufs fuer Rommel, DER ES LESEN WILL, abholen. Ich gab es ungern aus der Hand.\" \"Strahlungen II\". 1 Mai 1944. Fernerhin schreibt Juenger noch in 1994:\" Zur Zeit publiziert der \'Spiegel\' eine Serie ueber die Landung der Alliierten in der Normandie. Fuer mich werden dabei auch persoenliche Erinnerungen wach. Nach dem Fall von Cherbourg wurde Rommel zu Hitler befohlen und wollte neben der Lagebeurteilung auch das Thema \'Deutschland\' anschneiden. Hitler wies ihn barsch zurueck:\" Bitte, verlassen Sie den Raum\'. Kurz vorher hatte Rommel meine Friedenschrift gelesen und ZU Speidel GESAGT:\" Damit laesst sich arbeiten. Ich lese das wie den Ritt ueber den Bodensee.\ > " \"Siebzig Verweht\" V. 1.6. 1994. Henry T. Malon. > Henry T. Malon, > N3R 4G8 > > > die übermittelten daten > ------------------- > subject: Das Rommel- Komplott > anrede: Herr > abs: Henry T. Malon > adr: N3R 4G8 > strasse: 25 Hill AvenueN3R4G8 > land: Kanada > telefon: 519-753-8469 > email: [email protected] > comment: Martin Walser schreibt, ein Autor solle fuer jede Stunde, die er taeglich schreibt, wenigstens zwei Stunden dem Lesen widmen. Das waere ein angebrachter Rat fuer den Autor des gegenwaertigen Artikels. So schreibt Herr Reuth: \" Als er (Rommel) in einem Lazarett bei Paris von Stauffenbergs Attentat auf Hitler erfuhr, drueckte er sein Entsetzen darueber aus, \" dass man versucht hatte, Hitler zu toeten, was etwas ganz anderes war als die Ausuebung eines Drucks auf ihn, damit er auf Frieden bittet.\" Hingegen beschreibt Ernst Juenger in seinem Tagebuch genau das Gegenteil:\" Wir kamen auf den 20.Juli 1944 und Stauffenberg.Rommel hatte gesagt, als er davon erfuhr:\" Hat man denn keinen Hauptmann mit einer Armeepistole gehabt?\" \"Siebzig Verweht\" 15. Juni 1945. Fernerhin schreibt Reuth:\" Es war die Ironie des Schicksals, dass nun ausgerechnet der nach Herrlingen verlegte Rommel, in dessen Wertskala die Treue gegenueber dem obersten Befehlshaber, wie sie sich im soldati > schen Eid manifestierte, an hoechster Stelle stand, der Teilnahme am 20. Juli 1944 bezichtigt wurde. Tatsaechlich hatte das weitverzweigte Netz des Widerstandes bis in die unmittelbare Umgebung des UNWISSENDEN Rommels gereicht.\" Auch hier behauptet Ernst Juenger genau das Gegenteil:\" Speidel liess das Manuskript des Ausrufs fuer Rommel, DER ES LESEN WILL, abholen. Ich gab es ungern aus der Hand.\" \"Strahlungen II\". 1 Mai 1944. Fernerhin schreibt Juenger noch in 1994:\" Zur Zeit publiziert der \'Spiegel\' eine Serie ueber die Landung der Alliierten in der Normandie. Fuer mich werden dabei auch persoenliche Erinnerungen wach. Nach dem Fall von Cherbourg wurde Rommel zu Hitler befohlen und wollte neben der Lagebeurteilung auch das Thema \'Deutschland\' anschneiden. Hitler wies ihn barsch zurueck:\" Bitte, verlassen Sie den Raum\'. Kurz vorher hatte Rommel meine Friedenschrift gelesen und ZU Speidel GESAGT:\" Damit laesst sich arbeiten. Ich lese das wie den Ritt ueber den B > odensee.\" \"Siebzig Verweht\" V. 1.6. 1994. Henry T. Malon. > public: ja > pubdate: 2004-10-17 > zeitung: welt > send: senden > > _______________________________________________ Juenger-list mailing list [email protected] http://www.pairlist.net/mailman/listinfo/juenger-list
