Liebe Juenger-Freunde:
 
Heute erhielt ich vom Tobias Wimbauer eine Rezension ueber den "Bunten Staub". 
In ihr behauptete der Dampfplauderer Matthias Pierre Ludwig Lubinski 
tatsaechlich:
"Juengers Tagebuecher sind weit mehr als autobiografische Texte, die die 
Heilszeichen im Alltaeglichen suchen:Sie sind eher Fiktionen als Dairien." Wenn 
Ernst Juenger so einen Schmus in seiner Ruhestaette hoert, dann wird er sich 
bestimmt im Grabe umdrehen, - und sich an den Bruder Friedrich Georg wenden, 
der dann sagen wird:"Sein Selbst preisgeben, das ist das Diadem, die Krone 
aller Weisheit, Liebe und rechten Wissens. Auf sein Selbst Verzicht leisten, - 
den Geltungsdrang vernichten, das ist das Geheimnis. Wer darin eingeweiht 
wurde, den ergreift Jubel, Trunkenheit, dem weht der Duft der Rosen, des 
Jasmins und des roten Flieders entgegen." ORIENT UND OKZIDENT.  223.
 
Mit den herzlichsten Gruessen vom Rittergut am Strande des Huronsees, - 
ebenfalls von den ziegelsteinroten Irokesen, - den kunterbunten Abenakis, - den 
kirschroten Opeongos, - und dem maechtigen Manitou
 - unvergleichlich Heinrich. 

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