Danke Henry, endlich einige schöne Sätze aus mein Lieblingsbuch Eumeswil, das ich für EJs wichtigste Buch überhaupt halte.
Simon F ________________________________ Von: Henry Malon <[email protected]> An: [email protected] Gesendet: Dienstag, den 11. November 2008, 16:31:33 Uhr Betreff: AW:RE: [juenger_org] Schach matt ! - Ernst versus Friedrich Georg Jü Liebe Juenger-Freunde: Zum Anlass des Festtages des Heiligen Martins: Die Groesse des Heiligen Martins liegt nicht darin, dass er hilft, sondern dass er sofort hilft, - dem Naechsten am Weg. Das ist die Tugend, die an das Wunder grenzt. Und das ist die Macht der Naechstenliebe - den Schluck Wasser, den wir dem Verdurstenden in der hohlen Hand reichen ist groesser als die sieben Meere. Ernst Juenger. EUMESWIL. 59. Das Gebet ist ein eingeborener Trieb, der nicht schwaecher als der Geschlechtstrieb ist, - ja staerker noch. Beide sind auch insofern aehnlich, als Widriges droht, wenn sie unterdrueckt werden. 206. Wenn der Glaube schwindet, so deutet das auf groessere Zusannenhaenge hin - - -. Es bleibt der Ort, den der Glaube eingenommen hat und auf dem es verwaltet worden ist. Es bleibt die Strandlinie und auf ihr der Untergang, doch neben ihr der unerschoepfliche Reichtum des Abgrundes. Es bleibt das Nichts. Es bleibt die Leere mit ihrer saugenden Macht. Wo Glaube war bleibt ein Beduerfnis; es tastet mit tausend Armen nach einem neuen Gegenstand. Das ist die Unruhe, die der Schwund erzeugt. 295 Der liebt wird immer mehr gegeben , wessen er zu seiner Seligkeit noetig hat, und noch mehr, so dass er sich sorgen muss, nicht zuviel anzunehmen. Robert Walser. (1878-1956) Wir bilden uns die Welt, und was wir erleben, ist nicht dem Zufall untertan. Die Dinge werden durch unseren Zustand angezogen und ausgewaehlt: DIE WELT IST SO WIE WIR BESCHAFFEN SIND. Jeder von uns vermag die Welt zu aendern - das ist die ungeheure Bedeutung, die den Menschen verliehen ist. Und daher ist es auch wichtig, dass wir an uns arbeiten. Ernst Juenger. GAERTEN UND STRASSEN, 176. 23. Juni 1940. Der Einzelne kann die Welt aendern, sei es durch Tat oder Leiden, und zwar in jedem Augenblick. Er kann entscheiden, ob sie auf - oder untergeht. Er kann ins Absolute eintreten. Er ist souveraen und gewinnt , wo er zu diesem Bewusstsein aufsteigt, - unendliche Macht. Die Welt wird sein Stoff und sein Traum. Sie ist immer sein Ebenbild. Das lehrt der Mythos , die Geschichte und Heilsgeschichte, - lehrt die Philosophie. Fuer einen Christen etwa, der sich als Kommandanten seiner Festung, seiner festen Burg, erkennt, ist Christus nicht nur das Vorbild, sondern ein wesentlicher und wirkender Teil seiner Person, ist kommunizierte weltwendende Macht. SIE STUERZT IMPERIEN. Ernst Juenger. STRAHLUNGEN II. 10. Juni 1945. 468. Der Glaube, das Gottvertrauen werden durch das Wissen, die Lebenserfahrungen, die Heilige Schrift bereichert und gestaerkt. Friedrich Georg Juenger. (1898-1977). GEDANKEN UND MERKZEICHEN. 43. Mit den herzlichsten Gruessen verbleibt Euech vom praechtigen Rittergut am Ufer des Huronsees, - und ebenfalls von den kunterbunten Abenakis, den ziegelsteinroten Irokesen, den kirschroten Opeongos, den kastanienbraunen Madawaskas, den bunten Tuscororas, den sprudelnden, glitzernden Gewaessern - und natuerlich des wohlwollenden, guetigen , allmaechtigen Manitou - unvergleichlich Heinrich.
