(english / deutsch.
Il nuovo presidente della Repubblica Federale Tedesca è una vecchia conoscenza. 
Durante la guerra di aggressione contro la Jugoslavia era Ministro degli 
Esteri, ed i servizi segreti militari (BND) sono stati a lungo sotto la sua 
supervisione. Fanatico delle politiche recessive della UE in economia, questo 
esemplare del revanscismo gran-tedesco è in prima fila da un paio d'anni nel 
sostegno alla rinascita del nazismo in Ucraina. Gravi le sue responsabilità 
anche in Medio Oriente, dove a molti anni di oscillazioni nella scelta dei 
referenti politici è seguito, infine, lo sdoganamento di settori jihadisti e 
terroristi come "Ahrar al Sham" in Siria. È il campione perfetto, insomma, 
della Unione Europea realmente esistente. [a cura di Italo Slavo])


--- DEUTSCH ---


http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59538 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59538>


Präsidiable Politik
13.02.2017
BERLIN (Eigener Bericht) - Frank-Walter Steinmeier, designierter Präsident der 
Bundesrepublik Deutschland, verkörpert wie kaum ein zweiter die Berliner 
Expansionspolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte vom Kosovokrieg bis zur 
Einmischung in den Syrienkrieg. Den Überfall auf Jugoslawien vom Frühjahr 1999, 
mit dem Deutschland unter Bruch des Völkerrechts in seinen ersten Angriffskrieg 
nach 1945 zog, begleitete Steinmeier als Staatssekretär im Bundeskanzleramt. 
Danach beteiligte er sich als Kanzleramtschef am Kampf um Zugriff auf die 
riesigen russischen Erdgasvorräte, um sodann als Außenminister mit dem Streben 
nach EU-Assoziierung der Ukraine Russland machtpolitisch massiv 
zurückzudrängen. Dabei nahm er einen Umsturz in Kiew unter Beteiligung von 
Faschisten in Kauf. Lange hat auch der "Anti-Terror-Krieg" Steinmeiers Wirken 
geprägt; im Kanzleramt war er an führender Stelle in die Folterkooperation mit 
der CIA involviert. Der nächste Bundespräsident hat im Herbst 2002 dazu 
beigetragen, die Freilassung eines unschuldigen Mannes aus Bremen aus dem 
US-Folterlager Guantanamo nach Deutschland zu verhindern. Zudem trug er 
Mitverantwortung für Verhöre deutscher Verdächtiger in syrischen und 
libanesischen Foltergefängnissen. Zuletzt hat Steinmeier einer jihadistischen 
Miliz, die von der deutschen Justiz als Terrororganisation eingestuft wird, 
politische Rückendeckung gewährt.
Unter Bruch des Völkerrechts
Die erste große außenpolitische Operation, in die Frank-Walter Steinmeier 
involviert war - damals noch als Staatssekretär im Bundeskanzleramt und als 
Beauftragter für die Nachrichtendienste des Bundes unter Kanzler Gerhard 
Schröder -, war der Angriffskrieg gegen Jugoslawien im Frühjahr 1999. Über den 
Überfall auf Jugoslawien hat später Schröder selbst geurteilt, es sei ein 
"Verstoß gegen das Völkerrecht" gewesen: "Da haben wir unsere Flugzeuge, unsere 
Tornados nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der NATO einen 
souveränen Staat gebombt - ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluß gegeben 
hätte."[1] Als Staatssekretär im Kanzleramt ist Steinmeier damals eng in die 
Vorbereitung und das Führen des Krieges involviert gewesen. Als 
Geheimdienst-Beauftragtem kann ihm zudem nicht entgangen sein, dass der 
Bundesnachrichtendienst (BND) die damaligen Berichte über angebliche 
jugoslawische Massaker, mit denen die Bundesregierung den Krieg legitimierte, 
klar als Kriegslügen einstufte; ein Journalist mit guten Kenntnissen über den 
Dienst berichtete bereits im April 1999, "viele der Geschichten über angebliche 
Massengräber und Greueltaten der Serben" würden "von Pullach als 
nachrichtendienstliche Desinformation bewertet, mit denen Politik gemacht" 
werde.[2] Zu denen, die damals Politik machten, gehörte Steinmeier; die 
Erkenntnisse des BND hielten ihn nicht von der Unterstützung des Krieges ab.
Mit Faschisten und Oligarchen
Nach dem Kosovokrieg hat für das Bundeskanzleramt, in dem Steinmeier ab Juli 
1999 als Chef amtierte, rasch die Russlandpolitik erhebliche Bedeutung erlangt. 
Hatte der Kosovokrieg nicht nur Jugoslawien, sondern zugleich mit Belgrad auch 
dessen traditionellen Partner Moskau empfindlich geschwächt, so strebte Berlin 
nun nach Zugriff auf die riesigen russischen Erdgasressourcen. Dazu war eine 
Phase der Kooperation mit Russland unumgänglich. Schröder hatte die 
Erdgaskoooperation in seiner Amtszeit als Ministerpräsident Niedersachsens 
(1990 bis 1998) gemeinsam mit einem seiner engsten damaligen Mitarbeiter, 
Frank-Walter Steinmeier, eingeleitet (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> berichtete [3]); beide setzten sie nun im 
Berliner Kanzleramt fort. In den folgenden Jahren ist es Berlin - auch dank 
Steinmeier, der 2005 an die Spitze des Auswärtigen Amt wechseltes - gelungen, 
deutschen Konzernen eine starke Stellung in der russischen Erdgasproduktion und 
beim Transport des Rohstoffs per Pipeline in Richtung EU zu sichern.[4] Das hat 
den damaligen Außenminister nicht davon abgehalten, ab 2007 die Weichen in 
Richtung EU-Assoziierung der Ukraine zu stellen, um den deutschen 
Einflussbereich auf Kosten Russlands nach Osten auszudehnen. Den Umsturz in 
Kiew im Februar 2014 hat Steinmeier - nach vierjähriger Zeit in der Opposition 
- dann wieder als Außenminister begleitet. Um Moskau zurückzudrängen, hat er 
unter anderem den Führer einer faschistischen ukrainischen Partei [5] sowie 
berüchtigte ukrainische Oligarchen [6] zu akzeptierten Verhandlungspartnern 
aufgewertet. Die Folgen für die Ukraine sind bekannt.
Verschleppung und Folter
Jenseits der deutschen Expansion nach Ost- und Südosteuropa ist für Steinmeier 
- vor allem in seiner Amtszeit als Kanzleramtschef - der sogenannte 
Anti-Terror-Krieg prägend gewesen. In die systematische Verschleppung von 
Verdächtigen durch die CIA in geheime Folterkeller in Europa, Afrika und Asien 
waren von Oktober 2001 an per Zuarbeit auch deutsche Stellen involviert; 
darüber hinaus nahmen BND-Agenten, andere Geheimdienstler und Polizisten 
mehrfach an Verhören verschleppter Deutscher teil.[7] Steinmeier, damals im 
Kanzleramt zuständig für den BND, war zudem als Teilnehmer der 
Kanzleramts-"Sicherheitsrunden" immer wieder in den Komplex von Verschleppung 
und Folter involviert. Über die Berliner Kollaboration mit der CIA hat sich 
später etwa der liberale Schweizer Politiker Dick Marty in seiner Funktion als 
Sonderermittler des Europarats zu den kriminellen Geheimdienstmachenschaften 
beklagt.[8] Einer Entscheidung der Bundesregierung, die Steinmeier mit 
verantwortete, verdankt der Bremer Murat Kurnaz vier Jahre Internierung im 
US-Folterlager Guantanamo. Kurnaz, der 2001 von US-Stellen verschleppt, 
gefoltert und in Guantanamo festgehalten worden war, sollte nach dem Willen der 
US-Regierung im Herbst 2002 nach Deutschland überstellt werden; die US-Behörden 
waren zu der Erkenntnis gekommen, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. 
Bei einer Besprechung im Kanzleramt wurde am 29. Oktober 2002 unter Steinmeiers 
Mitwirkung entschieden, Kurnaz nicht aus den Vereinigten Staaten einreisen zu 
lassen. Das sei sogar "bei US-Seite auf Unverständnis" gestoßen, hielt der BND 
wenig später fest. Die Kanzleramtsentscheidung führte dazu, dass Kurnaz erst am 
24. August 2006 aus der US-Folterhaft freikam: nach dem Regierungswechsel in 
Berlin.[9]
Geheimdienstkooperation mit Syrien
Von aktuellem Interesse ist, dass der BND - unter der Oberaufsicht des 
Kanzleramtschefs - Anfang 2002 in Gespräche mit der syrischen Auslandsspionage 
über einen Ausbau der geheimdienstlichen Zusammenarbeit eintrat. Dabei ging es 
- neben der Abwehr unerwünschter Migration - ebenfalls vorrangig um den 
"Anti-Terror-Krieg". Die Kooperation mit Damaskus war selbst im Kanzleramt 
nicht unumstritten, weil die syrischen Dienste für ihre Folterpraktiken 
berüchtigt waren; so berichtete etwa der damalige Kanzleramts-Referent für 
Internationalen Terrorismus, Guido Steinberg, er habe vor einer engeren 
Zusammenarbeit mit Syrien "wegen der dort praktizierten 
Menschenrechtsverletzungen gewarnt".[10] Unter seinem Chef Steinmeier schlug 
das Kanzleramt die Warnungen jedoch in den Wind, baute die Kooperation aus - 
und entsandte von Oktober bis Dezember 2002 mehrmals Geheimdienstler und 
Polizisten nach Damaskus und in das damals unter starkem syrischen Einfluss 
stehende Beirut, um dort an Verhören in Foltergefängnissen inhaftierter 
Deutscher teilzunehmen (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> berichtete [11]). Er habe es damals für 
"notwendig" erachtet, "dem jungen Präsidenten Assad Wege der Zusammenarbeit mit 
dem Westen aufzuzeigen", erklärte Steinmeier kürzlich.[12] Seit dem Sommer 2011 
zieht Berlin allerdings die syrischen Folterpraktiken, aus denen es zuvor 
Profit zu schlagen versuchte, heran, um das Streben nach einem Umsturz in 
Damaskus zu legitimieren.
Rückendeckung für Jihadisten
Dabei hat das Auswärtige Amt unter Steinmeier in Syrien zuletzt Jihadisten den 
Rücken gestärkt, die es zuvor sogar unter faktischer Billigung von Folter 
bekämpft hatte. Anfang 2016 etwa setzte Steinmeier sich persönlich dafür ein, 
die salafistisch-jihadistische Miliz Ahrar al Sham zur Verhandlungspartnerin in 
Friedensgesprächen aufzuwerten. Ahrar al Sham kooperiert eng mit dem syrischen 
Ableger von Al Qaida, dem Hauptfeind im früheren "Anti-Terror-Krieg". Die 
deutsche Justiz stuft die Miliz entsprechend als Terrororganisation ein und 
stellt daher die Unterstützung für sie unter Strafe (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> berichtete [13]). Der Sache nach trifft die 
Einstufung einen wichtigen Aspekt der Syrienpolitik des Auswärtigen Amts unter 
seinem einstigen Minister, dem künftigen Bundespräsidenten.


[1] Gerd Schumann: "Weil ich es selbst gemacht habe". junge Welt 24.04.2014.
[2] Hans Leyendecker, in: Süddeutsche Zeitung 14.04.1999.
[3] S. dazu 4.500 Kilometer um Berlin 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56815>.
[4] S. dazu Deutsch-russische Leuchtturmprojekte 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59193> und Die Umgehung der 
Ukraine <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59459>.
[5] S. dazu Vom Stigma befreit 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805>.
[6] S. dazu Die Restauration der Oligarchen (IV) 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58876>, Steinmeier und die 
Oligarchen <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59126> und 
Zauberlehrlinge (III) <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59455>.
[7] S. dazu Oktober 2001 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57189>, Mitwisser und 
Profiteure <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59017> und Kein 
Eingeständnis <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58995>.
[8] S. dazu Abgleiten in die Barbarei (II) 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56880>.
[9] S. dazu Perioden des "Anti-Terror-Kriegs" 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59036>.
[10] S. dazu Deutsch-syrischer Herbst 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57190>.
[11] S. dazu Die Folterer 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56182>, Und warten noch immer 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56186> und Steinmeier und 
seine Komplizen <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56612>.
[12] Steinmeier kritisiert Trumps Folter-Lob. www.n-tv.de <http://www.n-tv.de/> 
27.01.2017.
[13] S. dazu Steinmeier und das Oberlandesgericht 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59296> und Terrorunterstützer 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59489>.


--- ENGLISH ---
http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/59006 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/59006>


A President's Policy
2017/02/13
BERLIN (Own report) - Frank-Walter Steinmeier, President-elect of the Federal 
Republic of Germany is the epitome of the past two decades of Berlin's 
expansionist policy - from the war over Kosovo to intervention in the Syrian 
war. As State Secretary in the Federal Chancellery, Steinmeier was implicated 
in the aggression against Yugoslavia in the spring of 1999, with which Germany, 
in violation of international law, entered its first war of aggression since 
1945. As head of the Federal Chancellery, he had participated in the struggle 
to obtain access to Russia's vast natural gas reserves. As Foreign Minister, he 
was massively striving to roll back Russia's political influence by associating 
Ukraine with the EU, even condoning a coup - with fascist participation - in 
Kiev. Steinmeier's activities had also been influenced by the so-called war on 
terror. In the Chancellery, he played a leading role in cooperation with the 
CIA's torture program. In the fall of 2002, he helped to prevent an innocent 
native of Bremen from being released to Germany from the US Guantanamo torture 
camp. He was complicit in the interrogation of German suspects in Syrian and 
Lebanese torture chambers. Just recently, Steinmeier provided political support 
to a jihadist militia, classified a terror organization by the German judiciary.
Violating International Law
The war of aggression against Yugoslavia in the spring of 1999 was the first 
major foreign policy operation, in which Frank-Walter Steinmeier was involved - 
at the time as State Secretary in the Federal Chancellery and as Coordinator 
for the Federal Intelligence Services under Chancellor Gerhard Schröder. 
Schröder, himself, later called the aggression against Yugoslavia a "violation 
of international law." "We dispatched our planes and Tornados to Serbia and, 
together with NATO; they bombed a sovereign country - without authorization 
from the Security Council."[1] As State Secretary in the Chancellery, 
Steinmeier had been deeply involved in preparing and waging that war. As 
Commissioner for the intelligence services, he must have been aware that the 
reports of alleged Yugoslav massacres, with which the German government 
justified the war, had been clearly classified by the Federal Intelligence 
Service (BND) as war propaganda. A journalist, well informed on the 
intelligence services, had reported already in April 1999 that, "Pullach [the 
BND Headquarters] considers many of the stories of mass graves and atrocities 
allegedly committed by Serbs to be intelligence-related disinformation for the 
purpose of making policy."[2] Steinmeier was one of those politicians, and the 
BND's findings did not prevent him from supporting the war.
With Fascists and Oligarchs
Following the war over Kosovo, Russia quickly became a major policy issue for 
the Chancellery, headed by Steinmeier, beginning in July 1999. The war over 
Kosovo had not only significantly weakened Belgrade but also its traditional 
partner Moscow. Berlin was now striving to obtain access to Russia's vast 
natural gas reserves, necessitating a period of cooperation with Russia. As 
Prime Minster in Lower Saxony (1990 - 1998), Schröder had initiated the natural 
gas cooperation together with one of his closest collaborators at the time, 
Frank-Walter Steinmeier. (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> reported.[3]) Both continued this 
cooperation in the German Chancellery. In the years that followed - thanks also 
to Steinmeier, who became foreign minister in 2005 - Berlin was able to secure 
a strong position for German companies in the production of Russian gas and its 
pipeline transport to the EU.[4] Starting in 2007, this did not prevent the 
foreign minister, at the time, to set the course for Ukraine's EU association, 
aimed at expanding Germany's sphere of influence eastward, at Russia's expense. 
After four years in the opposition, Steinmeier - again, foreign minster - was 
implicated in the Kiev coup in February 2014. To curb Russia's influence, he 
also promoted the leader of one of Ukraine's fascist parties [5] and infamous 
Ukrainian oligarchs [6] to acceptable negotiating partners. The consequences, 
this has had on Ukraine, are well known.
Kidnapping and Torture
Beyond Germany's expansion into eastern and southeastern Europe, the so-called 
war on terror was formative for Steinmeier - particularly during his incumbency 
as head of the German Chancellery. Beginning in October 2001, German government 
agencies had provided the legwork for the CIA's systematic kidnapping of 
suspects, taking them to secret torture chambers in Europe, Africa, and Asia. 
BND agents and other secret services and police officials were even on hand 
during interrogations of kidnapped German suspects.[7] At the time, Steinmeier, 
as the BND supervisor in the chancellery, as well as a participant in the 
chancellery's "security round tables," was repeatedly involved in the issues of 
kidnapping and torture. Later, the liberal Swiss politician, Dick Marty, 
serving as the European Council's special investigator into the crimes 
committed by the secret services, complained of Berlin's collaboration with the 
CIA.[8] A native of Bremen, Murat Kurnaz, owes four of his years of 
incarceration at the Guantánamo torture camp to a German government decision, 
Steinmeier helped formulate. In the fall of 2002, the US government had wanted 
to release Kurnaz - who had been kidnapped, in 2001, by US officials, tortured 
and held captive in Guantanámo - to German custody. The US officials had drawn 
the conclusion that Kurnaz was innocent. After consultations in the chancellery 
with Steinmeier participating, it was decided October 29, 2002, not to permit 
Kurnaz' entry into Germany from the United States. A short time later, the BND 
noted that this decision had "even caused stupefaction among the Americans." 
The chancellery's decision meant that Kurnaz was only released from the US 
torture chamber on August 24, 2006, after a change in government in Berlin.[9]
Intelligence Service Cooperation with Syria
The fact that, in early 2002, the BND - under the supervision of the head of 
the chancellery - had entered talks with the Syrian foreign intelligence 
service on expanding their intelligence-gathering cooperation is also currently 
of interest. Alongside the question of blocking undesirable migration to 
Germany, the talks centered particularly on the "war on terror." However, 
cooperation with Damascus was not uncontested, even in the chancellery, because 
of the Syrian services' being notorious for using torture. Guido Steinberg, at 
the time, consultant to the chancellery on questions of international 
terrorism, reported that he had warned against too close of a cooperation with 
Syria "because of their practice of human rights violations."[10] Under 
Steinmeier's direction, the chancellery ignored these warnings, expanded their 
cooperation - and between October and December 2002 - repeatedly sent 
intelligence and police officials to Damascus and Beirut (at the time under 
strong Syrian influence) to be on hand at interrogations of German prisoners in 
torture chambers. (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> reported.[11]) Steinmeier recently declared 
that he had deemed it "necessary" to "point out to the young President Assad 
ways to cooperate with the West."[12] However, since the summer of 2011, Berlin 
has been denouncing the use of torture - from which it had earlier benefitted - 
to help legitimize the pursuit of a coup in Damascus.
Backing for Jihadis
Recently, in Syria, Steinmeier's foreign ministry had supported jihadis, it had 
previously been fighting, even under de facto endorsement of torture. In early 
2016, for example, Steinmeier was personally engaged in embellishing the 
Salafist Ahrar al Sham jihadi militia, to make it presentable as a partner for 
the peace talks. Ahrar al Sham is a close partner of the Syrian al Qaeda 
subsidiary, the main enemy in the previous "war on terror." Germany's justice 
system has accordingly classified that militia a "terrorist organization," 
outlawing any support it may be given. (german-foreign-policy.com 
<http://german-foreign-policy.com/> reported.[13]) In fact, that classification 
corresponds to an important aspect of the German Foreign Ministry's policy 
toward Syria under its former minister - the future President of Germany.


[1] Gerd Schumann: "Weil ich es selbst gemacht habe". junge Welt 24.04.2014.
[2] Hans Leyendecker, in: Süddeutsche Zeitung 14.04.1999.

[3] See 4,500 Kilometers around Berlin 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/56065>.
[4] See German-Russian Flagship Projects 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/58876> and Die Umgehung der 
Ukraine <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59459>.
[5] See Vom Stigma befreit 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58805>.
[6] See The Restoration of the Oligarchs (IV) 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/58753>, Steinmeier and the 
Oligarchs <http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/58850> and 
Zauberlehrlinge (III) <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59455>.
[7] See Oktober 2001 <http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57189>, 
Mitwisser und Profiteure 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59017> and Kein Eingeständnis 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58995>.
[8] See Sinking into Barbarism (II) 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/56073>.
[9] See Perioden des "Anti-Terror-Kriegs" 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59036>.
[10] See Deutsch-syrischer Herbst 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57190>.
[11] See The Torturers 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/55965>, And Still Waiting 
<http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/55966> and Steinmeier and His 
Accomplices <http://www.german-foreign-policy.com/en/fulltext/56035>.
[12] Steinmeier kritisiert Trumps Folter-Lob. www.n-tv.de <http://www.n-tv.de/> 
27.01.2017.
[13] See Steinmeier und das Oberlandesgericht 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59296> and Terrorunterstützer 
<http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59489>.


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