Hallo allerseits,

sorry für die urlaubsbedingte Verzögerung...

Benni Bärmann wrote:
> Stefan Meretz schrieb:
>> Die vier Themen könnten sein:
>> - Online-Durchsuchung
>> - Vorratsdatenspeicherung
>> - §129a
>> - Manifest "Keimformen gegen Überwachung"
> 
> Ok, das ginge auch. Das was ich mir unter einem "Manifest" vorgestellt 
> hatte, würde da aber nicht reinpassen. Ich wollte schon ein bisschen 
> argumentieren und das geht auf so wenig Platz nicht wirklich, denke ich. 
> Aber vielleicht ist das auch besser wenn man so einen längeren Text 
> einfach ins Netz stellt, vielleicht ist da so ne Demo nicht der richtige 
> Ort für. Einerseits. Andererseits hab ich immer festgestellt das bei 
> solchen Events die Aufnahmebereitschaft der Teilnehmenden sehr hoch ist. 

Ich finde Bennis "Manifest"-Idee gut -- zumal wenn er es schreibt ;-)
Die anderen Themen (Online-Durchsuchung / Vorratsdatenspeicherung) werden
auf der Demo ja vermutlich hinreichend präsent sein, so dass wir uns
stattdessen auf unser "Kerngeschäft" konzentrieren können...

> Das führt zur nächsten Frage:
> 
> An wen richten wir uns primär: An die Teilnehmenden oder die Passanten? 
> Ich finde ja Flugblätter, die man an Passanten verteilt, mit das 
> wichtigste was man überhaupt auf einer Demo machen kann (Weil die sonst 
> oft garnicht mitkriegen, was das überhaupt soll). Aber andererseits 
> glaube ich, dass unsere (noch zu generierenden) Inhalte vielleicht bei 
> Teilnehmern besser aufgehoben sind als bei Passanten. Denen würde man 
> wohl eher versuchen zu erklären warum das sie auch betrifft, warum "aber 
> ich hab doch nix zu verbergen" ein bödes Argument ist, solche Sachen. 
> Das ist aber wahrscheinlich nicht unsere Kernkompetenz, wir wollen ja 
> den Bogen zu den Keimformen kriegen und da können die Teilnehmer 
> vielleicht mehr mit anfangen?

Jup, bzw. ich schätze wir können und ruhig an beide richten -- was die
"Keimformen" werden die anderen Demoteilnehmer ja vermutlich auch eher
unbeleckt sein, insofern ähnliche Zielgruppe.

>>> Eigentlich wollten wir ja auch nie ein 
>>> Projekt sein, das wäre dann ein erster Schritt hin zu einem ;-)
>> Ooch, ich würde das als temporäre Aktivität ansehen.
> 
> Ok. Also sind wir temporäre Aktivisten. Das gefällt mir gut.

:-)

> Zum Wochenende selbst mal ein Ablaufvorschlag: Ich würde versuchen 
> Freitag abend anzureisen, aber dann wahrscheinlich sehr spät (letzter 
> Zug). Dann könnten wir uns Samstag früh zum Plakate und Transparente 
> malen treffen (Da müsste dann jemand von euch schon ein bisschen 
> Material beschaffen vorher, das möchte ich ungern aus Frankfurt 
> anschleppen) und dabei schonmal informell ein bisschen quatschen, dann 
> gehen wir zusammen auf die Demo und danach sind wir wahrscheinlich 
> ziemlich kaputt, da können wir ja dann vielleicht noch was Essen gehen 
> oder so. Und Sonntag machen wir dann unseren OpenSpace ab Vormittag bis 
> wir nich mehr können/wollen. Ich denke mal da haben sich bis dahin schon 
> genügend Themen angesammelt.
> 
> Ist das so ok? Dann sollten wir fürs Plakatemalen und den OpenSpace noch 
>    Ort und Zeit genau festlegen und dann drüber bloggen. Das Interesse 
> von außen scheint ja nicht so wahnsinnig groß zu sein, also brauchen wir 
> wohl sicherlich keine großen Räume.

Klingt gut. Ja, ist nicht tragisch wenn der Kreis überschaubar bleibt --
dann wird's einfacher zu organisieren und vielleicht auch netter ;-)

Ciao
        Christian

-- 
|-------- Dr. Christian Siefkes --------- [EMAIL PROTECTED] ---------
| Homepage:    http://www.siefkes.net/  | Blog:   http://www.keimform.de/
| OpenPGP Key: http://www.siefkes.net/key.txt        (Key ID: 0x346452D8)
|------------------------------------------------------------------------
Der Erzfeind der Freiheit ist die Angst.
        -- Alexander S. Neill


[Datei- oder HTML-Anhang entfernt]

Antwort per Email an