Hallo Tobias, hallo ihr anderen :)

> Am 19.03.2015 um 01:58 schrieb T. Küchel <[email protected]>:
> 
>> Am 18.03.2015 um 18:12 schrieb Jesko Anschütz:
>> Hallo :)
>> 
>>> Am 18.03.2015 um 12:34 schrieb T. Küchel
>>> <[email protected]>:
>>> 
>>>> Am 18.03.2015 um 12:11 schrieb Stefan linuxmuster:

>>> (...)
>>> Ok. NAS? Warum ein NAS, wenn man den Server hat?
>> (...).
>> 
>> Die Idee ist, dass das Netz so konfiguriert ist, dass der lehrer mit
>> seinen Zugangsdaten aus dem Lehrerzimmer auf alles zugreifen kann,
>> aus dem pädagogischen Netz aber nicht.
> 
> Das hatte ich ja nicht vorgeschlagen.
> Mein Vorschlag war ja: verschiedene Homes/shares auf dem Server zu
> haben, von denen eines eben nur im Lehrerzimmer gemountet wird.
> Und ich bin mir sicher: ob NAS oder server-share-LZ-only:
> sicherheitstechnisch ist das identisch gut/schlecht. Daher kam meine
> Frage: Warum wird ein NAS empfohlen, wenn wir den Server haben?
Das ist eben sicherheitstechnische nicht gleich gut... Gleich mehr dazu...

> 
>> (...)
>>> ALso NAS statt Server sehe ich nicht ein. Wenn der Server 
>>> kompromittiert ist, ist es eh worst-case.
>> Nein ist es nicht. Wenn das NAS im Lehrerzimmer steht, kann der
>> Server kompromittiert sein wie er will. Unbefugter Zugriff erfolgt
>> dann nur auf Arbeitsblätter und Übungsaufgaben, nicht aber auf
>> Elternbriefe, Noten und Krankenakte.
> 
> Wieso?
Weil...

> Die Clients im LZ haben Zugriff auf das NAS. Der Server hat Zugriff auf
> die Clients im LZ. *Wenn* der server kompromittiert ist (ich meine damit
> root-rechte auf dem server), *sollte* root auch auf die clients 
> und auch auf das NAS kommen. Einzige Hürde kann das persönliche
> Verschlüsseln sein.
> 

Das stimmt. Als root kann man sich dann über verschiedene erlaubte 
Zwischenstationen bis zum NAS durchhangeln. Aber man muss dann wissen, was man 
tut (kein Sicherheitsaspekt, ich weiß. Es macht nur das zufällige in die Hände 
geraten unwahrscheinlicher)
Aaaber.....


> Wenn *nur* ein Lehrer-Konto kompromittiert ist, kommt ein Angreifer von
> außen nur auf das Home_aus_Server, aber weder auf einen Client im LZ
> noch auf das angeschlossene NAS, *noch* auf ein server-share-LZ-only.

... Woher weiss der Server, dass er einen Lehrerzimmer-Rechner vor sich hat?
--> IP-Adresse oder MAC-Adresse. 
Beides lässt sich leicht fälschen. 

Wenn du das NAS im Lehrerzimmer stehen hast, dann weiß schon der Switch, dass 
von dem Port aus niemand im Lehrerzimmernetz was verloren hat. Aber da Zugriffe 
aus allen VLANS auf den Server erlaubt sein müssen, ist das vom Unterrichtsraum 
aus nicht immer so...

Und so ist meine Schlussfolgerung:
Das was "einfach" konfiguriert werden kann ist im Zweifel einer komplexen 
Lösung vorzuziehen. 

 
> Daher meine Schlussfolgerung, dass man ein NAS nicht braucht, wenn man
> den server entsprechend konfiguriert

Wenn man da aber einen Fehler macht liegen die Daten offen. Das passiert bei 
einem NAS im geschützten Netz nicht.

> und ich frage mich, warum wir das
> nicht in linuxmuster.net (von mir aus optional) einbauen, dass man ein
> zusätzliches server-share-LZ-only für empfindliche Daten der Lehrer
> haben kann.
> Ich will kein NAS zusätzlich managen und backupen.

Wenn du das NAS verwendest, wo der Server sein Backup drauf macht hast du kein 
zusätzliches. 
Das Backup könnte verschlüsselt auf dem Server liegen. Das ist aber jetzt aus 
dem Bauch geschossen , ob das NAS das kann weiß ich nicht. 

> Ein server-share-LZ-only ist auch ein Network Attached Storage.
> 
Ja aber an einer Stelle im Netz wo theoretischer Zugriff von Clients möglich 
ist, auf die Schüler regelmäßig Zugriff haben. 


LG Jesko
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