Hallo, Michael,

Du meintest am 25.03.15:

>> <http://taz.de/Umbruch-in-Schulen/!34834/>
>>
>> Und dann wäre da noch "Des Kaisers neue Kleider" von H. C. Andersen
>> ...

> Sehr interessante Artikel. Wie wäre es mit einem Roboter als Lehrer?
> Fürs Rasenmähen und Staubsaugen gibt?s die ja schon.

Mach kein' Scheiß!
Die Finanzminister würden den Vorschlag sicherlich sofort umsetzen -  
spart Personalkosten.

Am Rande: den Vorschlag habe ich beim Suchen nach einschlägigen Links  
auch in einem der Kommentare gelesen, war ein Artikel von etwa 2011.

Und wieder etwas realer: in der Deutschlandfunk-Sendung erzählte die  
Schülerin aus der Diskussionsrunde, dass sie und ihre Klassenkameraden  
zur Abi-Vorbereitung gern auf Youtube-Videos zugriffen.

Wir brauchen also keine Schulbücher mehr, wir brauchen keine "echten"  
Lehrer mehr, wir brauchen nur noch Smartphones und Tablets mit Zugriff  
auf Youtube und die Cloud.

Prüfungen: Ankreuzverfahren für eine Multiple-Choice-Liste von Links.

Und zum Beantworten dieser Fragen gibt es eine App, die die richtigen  
Antworten automatisch ankreuzt und das gewünschte Zeugnis sowohl zum  
Drucker als auch zum Facebook-Account schickt.

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Ja - ich habe Computer im Unterricht eingesetzt. Seit etwa 1975. In  
grösserem Umfang als die meisten Kollegen. Ich habe auch miterlebt, dass  
die Schüler teures Gerät kauften in der Hoffnung, den neuen Nürnberger  
Trichter gekauft zu haben.

Und ich habe an etlichen Schulen gesehen, dass dort teure Hardware seit  
ganz vielen Monaten nicht benutzt wurde. Weder von den alten verkalkten  
Lehrern (also fast so alt wie ich) noch von den jungen dynamischen.

Und bei den Smartphones und Tablets: sobald mehr als 3 Schüler auf 1  
Bildschirm schauen, läuft dort etwas, was nichts mit dem Unterricht zu  
tun hat.

Viele Gruesse!
Helmut

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