Hallo Holger, erstmal danke für deine Antwort.
> .. wo werden den die Daten gespeichert bei den google Apps fpr Education? Bei Google. Wir sind eine private Schule im Ausland und deshalb zuerst an Landesgesetze gebunden und die erlauben eine Nutzung von Google Apps ;) > Zuerst fällt die Unausgereiftheit der paedML auf. Woran die lml schon > seit 17 Jahren arbeitet: eine Serverlösung für Schulen, gibt es bei UCS > erst ein paar Jahre (5?). > Das merkt man am Nutzermanagement. Die wollen tatsächlich am Ende vom > Schuljahr, dass man alle Nutzer löscht und dann neu anlegt: unter > Verlußt aller Nutzerdaten und Passwörter. Tja: in einer Firma kein > Problem: da kommen und gehen nicht so oft Leute. > Aber in der Schule kommen und gehen jedes Schuljahr alle Schüler: die > allerwenigsten bleiben nämlich in ihrer Klasse (Gruppe). > Da haben wir mit sophomorix ein seit etlichen Jahren ausgereiftes Tool. Ok, danke für die Einschätzung. Das ist natürlich wirklich blöd. Allerdings organisieren wir unsere Schüler zur Zeit noch nicht in Gruppen / Kursen, da wir dazu Google Classroom nutzen. Für das Schulnetzwerk würde es ausreichen, wenn wir die Personen in Schüler / Lehrer / Mitarbeiter / ... etc. organisieren. > In der Schule sind nicht alle Nutzer kundig und manche sind nicht mal > gutmütig. Da kann ein Cleint schonmal infiziert werden, oder beschädigt. > Dann ist es wichtig diesen Cleint schnell wieder in einen benutzbaren > Zusatand zu bringen: und da ist diese individuelle Verteilung extrem > hinderlich: das dauert nämlich ewig (mehr als 2 Stunden), da man erstmal > das Betriebsystem automatisiert vom Server aus wieder aufspielen muss, > und dann die Hotfixes (das dauert am längsten) und danach die Software. > Deswegen haben wir Linbo: man bespielt einen Musterclient und verteilt > das Image auf alle anderen. Dafür könnte man auch FOG nehmen, oder? > Aber die lml ist noch viel mehr. > Um unsere 17 Jahre alte Lösung ist ein ganzes Ökosystem von Addons und > Anwendungen gewachsen. > z.B. LDAP Anbindung von externen Seiten an den Server. Bei mir derzeit: > Raumbuchung, moodle, owncloud, horde3, WebUNTIS, WLAN Radiusserver) > Die Raumbuchung an sich ist auch ein gutes Argument, da sie im > Schulalltag sehr praktisch ist. Bei mir wird darin verwaltet: > - Computerräume > - Beamerwagen > - Sonstige Räume (Besprechungszimmer, Aula ..) > - Konzentrationshilfen und GTR Kästen > - Klassenarbeiten Das machen wir über den Google Kalender. Dort kann man sehr einfach und praktisch alle möglichen Ressourcen buchen. > Aber das genialste Toll im Ökosystem ist das moodle Addon openlml_enrol > . > Das ist mehr als nur eine LDAP Anbindung an den lml Server: es bringt > alle Nutzer der lml sofort in moodle und das mit ihren > Gruppenzugehörigkeiten. Ich habe moodlekurse, in die neue Lehrer sofort > kommen und alle Schüler kommen automatisch in den Kurs "Aula" in dem der > Vertretungsplan "hängt". > Das wichtigste ist aber das entfernen der Nutzer aus moodle, wenn sie in > der lml entfernt werden: und das sind bei mir an der Schule 100 Schüler > pro Jahr. > Früher mußte ich die "Leichen" von Hand aus moodle entfernen: jedes Jahr > 100 Stück: das dauert und macht wenig Spass. Moodle nutzen wir nicht und werden es höchstwahrscheinlich auch nicht in Zukunft. > Auch der Linuxclient sollte nicht unerwähnt bleiben: wir unterstützen > nicht nur einfach Linuxclients sondern binden Ubuntu sehr tief ein. Man > hat über postsync Scripte sehr viele Möglichkeiten den Cleint zu > manipulieren ohne ein neues Image zu verteilen. > In aller Regel werden neue Ubuntu LTS Versionen zeitnah als Default > Cloop, also schon angepaßt, von der Community bereit gestellt. Das klingt sehr sinnvoll. Wie benutzbar ist das für weniger versiertes Personal? Skripten gehört ja nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten... > Das Beste kommt zuletzt: die Community. Die gibt es bei der paedML und > wahrscheinlich auch bei UCS garnicht oder sehr mickrig. > Und wenn ich Community sage, dann meine ich damit auch den Support. > Wir haben das Forum dun die Mailingliste: beide mit kurzen Wartezeiten > bei den allermeisten Problemen. > Und die Commuity stellt inzwischen auch eine Telefonhotline, die > Dienstags Mittag zwischen 14 und 18 Uhr erreicht werden kann. Das stimmt. Auch wenn ich fast nur still hier mitlese habe ich schon vieles lernen können und besser einschätzen können, wo Probleme im Schul-IT-Alltag liegen. Eine andere Frage noch, die schon mal mit dem "Test" des einen Linux-Magazins aufkam: Wie einsteigerfreundlich ist LML? Wenn man hier mitliest, dann bekommt man manchmal den Eindruck, dass es an der einen oder anderen Stelle doch so einige Probleme gibt (Update IPFire, Schulkonsole, ...). Vielleicht liegt es aber auch daran, dass das hier eine Art Support-Mailingliste ist und deshalb erstmal nur die Probleme auftauchen ;) vG Stephan _______________________________________________ linuxmuster-user mailing list [email protected] https://mail.lehrerpost.de/mailman/listinfo/linuxmuster-user
